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In Koblenz Bürgerwünsche an die Politik gesammelt

ÖDP-Bauwagen auf Wahlkampftour

Die Koblenzer Direktkandidatin Carolin Schmidt im Gespräch (Bild: Gerd Pfitzenmeier)

„Mehr Überflutungsflächen“ wünschen sich die Besucher des ÖDP-Bauwagens auf dem Koblenzer Zentralplatz. Am Donnerstag war das Hochwasser am bunt bemalten Vehikel aus aktuellem Anlass natürlich eines der bestimmenden Themen unter den Passanten an Rhein und Mosel. Am Wahlkampfstand der Ökologisch-Demokratischen Partei hatte auch Direktkandidatin Carolin Schmidt ein offenes Ohr. Sie fragte die Passanten nach jenen Anliegen, die diese am meisten umtreiben. Das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und NRW hinterlässt Spuren.

Wünsche an die Politik konnten die Koblenzer auf Zettel schreiben und am Bauwagen der ÖDP fixieren. So entstand im Laufe des Tages eine ganze Wand mit Wunschzetteln, was die Menschen umtreibt. „Mehr Radwege“. „Mehr ökologische Landwirtschaft“. Besucher des kreativen Wahlkampf-Stands forderten „mehr schnellere Züge“ oder „keine Wölfe mehr schießen“.

Die Wunschzettel markieren die naturnahe Einstellung vieler Besucher des ungewöhnlichen Wahlkampfgefährts. Den alten Bauwagen hat die Partei extra mit einem Solardach bestückt, ein Windrad symbolisiert für die Besucher zusätzlich den Einsatz für eine andere Energiepolitik. Das Gefährt tourt bis zur Wahl im September durch ganz Deutschland, stellt die lokalen Kandidaten vor und das Programm der ÖDP. Die präsentiert sich als echtes ökologisches Korrektiv – auch und gerade zu den Grünen. Als einzige Partei im Land verzichtet die ÖDP auf Unternehmensspenden. Das betonte ihr Generalsekretär Dr. Claudius Moseler immer wieder in Gesprächen mit Passanten. Sie verzichtet seit Gründung darauf und garantiert den Wählern damit ihre Unabhängigkeit.

„Politik mit Herz und Verstand“ ließ Carolin Schmidt auf ihr Plakat drucken. Respekt sei ihr wichtig, unterstreicht die 23-Jährige aus Bendorf am Rhein ihre Motivation für Politik. Sie habe erkannt, dass es so nicht weiter gehen könne und sich vor einem Jahr bei vielen Parteien umgeschaut. Sie erkannte, dass die ÖDP „genau bietet, was ich mir vorstelle“. Und sie will auf jeden Fall Entscheidungen ordentlich kommunizieren. Das haben Menschen verdient, sagt die junge Landesvorsitzende der Jungen Ökologen RheinSaarPfalz in der ÖDP.

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