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Moseler als Vorsitzender bestätigt

Neuer Vorstand wird ÖDP in die Kommunalwahl 2014 führen - ÖDP-Kandidatur dann ohne Freie Wähler

Mainz. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat in Mainz einen neuen Kreisvorstand gewählt, der 11 Mitglieder umfasst. Alter und neuer Vorsitzender ist der 46jährige Dipl.-Geograph und Stadtrat Dr. Claudius Moseler (Marienborn). Als Stellvertreter wurden der Theologe und Stadtrat Walter Konrad (Hartenberg-Münchfeld) und der Unternehmer Jürgen Freimuth (Laubenheim) bestätigt. Neue Stellvertreter sind der Ingenieur Torsten Balg, Ortsbeiratsmitglied in Bretzenheim, sowie der Beamte Wilhelm Schild, Ortsbeiratsmitglied in der Mainzer Neustadt. Als Schatzmeister wurde der Bundesbahnbeamte Stefan Lonz, neu ins Amt der Schriftführerin wurde die Online-Assistentin Isabelle Schek (Hechtsheim) gewählt.

Als Beisitzerinnen wurden die Kunstlehrerin Dagmar Bludau (Oberstadt) und die Architektin Ingrid Pannhorst (Oberstadt) neu gewählt. Der Dipl.-Meteorologe Dr. Holger Schinke, Ortsbeiratsmitglied in Gonsenheim, und der Konrektor i.R. Horst Stauffer (Finthen) wurden als Beisitzer bestätigt.

ÖDP-Vorsitzender Moseler betont, dass dieser neue Vorstand die Mainzer ÖDP in die Kommunalwahl 2014 führen wird und diese maßgeblich vorbereiten muss. In seinem Rechenschaftsbericht berichtete Moseler über die vergangenen Wahlteilnahmen, so auch über die OB-Wahl, wo Moseler 4,8% erreicht hatte. „Die OB-Wahl war ein wichtiges Signal für die Kommunalwahl 2014: Wir haben Flagge gezeigt und unsere Themen positioniert.“

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem, bei der nächsten Kommunalwahl wieder mit eigenen Listen anzutreten, d.h. es werden auf den ÖDP-Liste keine Kandidaten der Freien Wähler mehr stehen: „Wir brauchen Planungssicherheit, um die Kommunalwahl personell und organisatorisch vorzubereiten, daher brauchen wir eine frühzeitige Entscheidung, ob wir alleine oder mit organisierten Bündnispartnern in die Wahl ziehen“, betont Moseler.

Die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern war in den letzten Jahren zwar inhaltlich sehr fruchtbar. Trotzdem gibt es jedoch neue Fakten: die Unsicherheit über die Namensrechte, die angekündigte Kandidatur der FWG (Herbert Egner) und die Planungen unseres Partners Freie Wähler (FW-Mainz e.V.) nunmehr auch selbst anzutreten. „Diese neue Situation müssen wir zur Kenntnis nehmen und für die ÖDP entsprechende Planungssicherheit durch einen Beschluss der Mitglieder herstellen“, heißt es in der Begründung eines Antrags des Kreisvorstandes, der gestern von der ÖDP-Mitgliederversammlung beschlossen wurde.

Die ÖDP-Listen werden in Mainz weiterhin für parteilose Bürgerinnen und Bürgern geöffnet. Ziel soll es auch sein nicht nur für den Stadtrat zu kandidieren, sondern auch für alle 15 Ortsbeiräte.

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