Wir sind bei der Kommunal-, Europa- und Bundestagswahl wählbar!

Bundesvorsitzender Buchner stellt Alternativen zum Kohlekraftwerk vor

Mainz. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) will sich für 100% erneuerbare Energien jenseits von Kohle und Atom einsetzen. Dies betonte der ödp-Bundesvorsitzende, der Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner, auf dem Landesparteitag der rheinland-pfälzischen ödp. Dabei zeigte er auch Alternativen zum geplanten Kohlekraftwerk in Mainz auf. Buchner betonte, dass aufgrund der künftig zu finanzierenden „Verschmutzungszertifikate“ ein solches Kraftwerk ein erhebliches finanzielles Risiko für die Stadt Mainz darstelle. Die Stadt Mainz solle vielmehr auf ein Biomassekraftwerk setzen und das bestehende Gaskraftwerk auch künftig weiter nutzen. Auch die Nutzung von Biogas muss geprüft werden.

 

Die rund 35 Delegierten wählten zudem die ödp-Landesliste für die Bundestagswahl am 27. September. Spitzenkandidat wurde der Unternehmer und ödp-Landesvorsitzende Rainer Hilgert aus Münstermaifeld (Kreis Mayen-Koblenz). Auf Platz 2 wurde der Mathematiker und Ortsbeiratsmitglied Prof. Dr. Felix Leinen aus Mainz-Hechtsheim gewählt. Leinen ist auch 2. stellvertretender Bundesvorsitzender der ödp und Direktkandidat in Mainz. Auf Platz 3 kandidiert der Richter a.D. und Stadtrat Klaus Lehman aus Adenau, auf Platz 4 Ellen Eigemeier, Dipl.-Geographin und Mitglied des Mainzer Klimaschutzbeirates, sowie auf Platz 5 der Bellheimer Gemeinderat Wolfgang Jöckle. Ingesamt wurden 18 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt.

 

Die ödp wird sich an der Kommunalwahl mit voraussichtlich 26 kommunalen Listen für Kreistage, Stadträte, Verbandsgemeinderäte, Gemeinderäte und Ortsbeiräte an der Kommunalwahl am 7. Juni in Rheinland-Pfalz beteiligen.

 

Dr. Claudius Moseler, Mainzer Stadtratsmitglied und ödp-Generalsekretär, zeigte sich zufrieden über die Ergebnisse des Parteitages. „Wir werden vor allem einen engagierten Kommunalwahlkampf führen mit den Themenschwerpunkten Arbeitsplätze, Familien und saubere Energiepolitik.“ Die kleinen Parteien haben angesichts der Frustration über die großen Volksparteien gute Chancen, ihre Stimmen auszubauen. „Wir sind im Superwahljahr bei der Kommunal-, Europa- und Bundestagswahl wählbar!“

 


Zurück