25.03.2011

Von der Mär der „verlorenen Stimme“!

Wahlaufruf des ÖDP-Generalsekretärs Dr. Claudius Moseler vom 25.03.2011

Gibt es eine verlorene Stimme bei Wahlen? Fragt man diejenigen, die dies so sagen, stellt man oft fest, dass diese Menschen meistens politisch ganz fest an der Seite der „etablierten“ Parteien stehen.

Wie sollen aber neue politische Bewegungen und Parteien entstehen, wenn alle Menschen so denken? Dann haben neue politische Bewegungen überhaupt keine Chancen, in den Landtag einzuziehen. Eine Stimme für Parteien, deren Politik man ablehnt, ist eigentlich eine verlorene Stimme. Man wählt, was man politisch vertritt und gibt nicht dem „kleineren Übel“ die Stimme. Denn eins ist klar: Nach der Wahl ärgert man sich, denn dann wird die Stimme für Abstimmungen eingesetzt, die man nicht will. Das haben viele immer wieder erlebt.

Die ÖDP hat bereits viele kommunale Mandate – bundesweit und in Rheinland-Pfalz. Hier haben wir eine solide politische Basis für eine neue politische Bewegung gelegt. Dies gilt es am Wochenende auszubauen. Glaubt man den Umfragen, dann sind die Grünen ohnehin sicher im Landtag und dann vermutlich auch Regierungspartei. Mit der Stimme für die ÖDP stärken sie die zukünftig einzige ökologische Oppositionspartei im Bundesland!

Die ÖDP steht aber politisch für eine Kombination wichtiger Werte und Themen: Für ökologische Politik und den Atomausstieg, für eine familienfreundliche Politik mit einem Erziehungsgehalt, für die Wahlfreiheit im mehrgliedrigen Schulsystem, für mehr Bürgerbeteiligung und Volksentscheiden sowie gegen Konzernspenden an Partei, damit diese wieder echte Bürgerinteressen vertreten.

Wählen Sie daher am Sonntag mit beiden Stimmen ÖDP. Es gibt keine verlorenen Stimmen. Machen Sie mit. Es lohnt sich!

Dr. Claudius Moseler

Kategorie: Raumordnung, Verkehr und Energie, Demokratie und Bürgerbeteiligung, Bildung, Familie und Jugend, Landtagswahl

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