16.03.2011

ÖDP appelliert an Verbraucher: Atomausstieg selber machen!

Einsparpotenziale und Umsteigen auf Öko-Strom ermöglichen Verzicht auf Atomkraft

Mainz. Die ÖDP ruft die Bürger auf, über ihr eigenes Verhalten als Verbraucherinnen und Verbraucher den Verzicht auf Atomkraft voranzutreiben. „Nur eingesparte Energie ist gute Energie. Viel lässt sich ganz ohne Komfortverlust einsparen“, so der Hartmut Rencker (ÖDP).

„Es ist nur etwas Menschenverstand gefragt, um Verschwendungen zurückzudrängen. Wer weiß schon, dass für einen einzigen Wäschetrocknergang mit Baumwollwäsche ca. 4 kg Braunkohle verfeuert werden müssen. Und schon ein schnurloses Telefon verbraucht fast so viel Strom wie ein ÖKO-Kühlschrank.“ Die ÖDP bemängelt vor allem auch den „Gütertourismus”. Dazu zählt nicht nur der unter hohem Energieeinsatz aus Vietnam eingeflogene Pangasiusfisch oder Mango aus Peru. Auch das europaweite Herumkarren gewöhnlicher Verbrauchsgüter wie Wasser, Bier oder H-Milch sind eine unnötige Energieverschwendung.

Unter dem Motto „Atomausstieg selber machen“ werben Umweltverbände für den Umstieg auf Öko-Strom. Die ÖDP unterstützt diese Forderung: „Das ist der einfachste und schnellste Weg, selbst gegen Atomkraft aktiv zu werden“, erklärt der Mainzer Kreisvorsitzende Dr. Claudius Moseler. Er betont, dass derzeit Atom- und Kohlestrom mit rund 2 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert werden. Außerdem erhalten CDU, CSU, SPD und FDP Spenden von der Atomlobby, daher müssen Konzern- und Firmenspenden an Parteien verboten werden.

Kategorie: Klima / Umwelt , Landtagswahl, Raumordnung, Verkehr und Energie, Energie / Verkehr

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