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            <title>ÖDP Rheinland-Pfalz: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-rlp.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 23:12:34 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 11 Aug 2026 23:12:34 +0200</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-124160</guid>
                        <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:50:44 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier: Die Energiewende braucht einen klaren Kurs</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-die-energiewende-braucht-einen-klaren-k</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorreiter gibt es auch in der Region Trier</strong></p>
<p>Die ÖDP-Trier kritisiert den Schlingerkurs und die rückwärtsgewandte Politik der Bundesregierung in Sachen Energiewende.</p>
<p>Vor allem <strong>Wirtschaftsministerin Katherina Reiche</strong> hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt.</p>
<p>Während die<strong> Dänen bereits seit den 1970er Jahren </strong>- zur Zeit der Ölkrise - einen klaren Kurs in Sachen Transformation der Energieversorgung - weg von fossilen Brennstoffen und hin zu Windkraft und Solarenergie verfolgen, hängen die Deutschen dies betreffend mittlerweile nur noch im Mittelfeld der Europäischen Länder.</p>
<p>Denn Deutschland produziert zwar sehr viel Wind- und Solarstrom, doch beim Ausbau neuer Anlagen und bei der Integration erneuerbarer Energien (Netzausbau, Speicher, effizientes Energiemanagement) hinken wir deutlich hinterher.</p>
<p>Die dänische Politik setzt dagegen seit Jahrzehnten auf langfristige Planung und verlässliche Rahmenbedingungen, was Innovation und Investitionen begünstigt.</p>
<p><a href="https://lowcarbonpower.org/de/region/D%C3%A4nemark ">https://lowcarbonpower.org/de/region/D%C3%A4nemark </a></p>
<p>Doch hierzulande mangelt es an Planungssicherheit, zum einen für Unternehmen im Erneuerbare Energien-Sektor und Firmen, die ihre Energienutzung umstellen wollen, zum anderen aber auch für Privatleute, die sich dezentral versorgen wollen.</p>
<p>Der <strong>Solarstrom-Pionier Gerd Schöller aus Föhren </strong>kritisierte dies schon im Jahr 2025:</p>
<p><a href="https://www.oekom.de/buch/unter-hochspannung-9783987261619">https://www.oekom.de/buch/unter-hochspannung-9783987261619</a></p>
<p>Auch das Umweltinstitut München e.V. schlägt jetzt Alarm:</p>
<p><a href="https://umweltinstitut.org/energie-und-klima/meldungen/eeg-novelle-was-reiches-plaene-fuer-private-solaranlagen-bedeuten/?nab=1&utm_source=newsletter&tw_cid=55 ">https://umweltinstitut.org/energie-und-klima/meldungen/eeg-novelle-was-reiches-plaene-fuer-private-solaranlagen-bedeuten/?nab=1&utm_source=newsletter&tw_cid=55 </a></p>
<p>Dabei hatte die deutsche Politik einst ambitionierte Ziele: 80 % erneuerbarer Strom bis 2030; Klimaneutralität bis 2045; massiven Ausbau von Solar und Windkraft; Reduktion fossiler Abhängigkeiten. Gerade Letzteres wurde massiv versäumt, was fatale Auswirkungen haben kann, wie die aktuell durch Hitze ausgelöste Niedrigwassersituation an Rhein und Donau zeigt:</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-100.html ">https://www.tagesschau.de/wirtschaft/niedrigwasser-wirtschaft-100.html </a></p>
<p>„Was wir hier erleben ist die hohe Abhängigkeit von Energieimporten, verwundbare außenpolitische Positionen, wirtschaftliche Nachteile im globalen Wettbewerb und eine geschwächte strategische Handlungsfähigkeit.“, so die ÖDP-Trier.</p>
<p><u>Trotzdem hat <strong>Ministerin Reiche</strong> sich mehrfach pro Gas, pro CCS für fossile Industrien und pro fossile Backup-Kraftwerke positioniert. </u></p>
<p>Kritiker sehen darin eine bewusste <strong>Verzögerung der Transformation</strong>. Auch die häufigen Änderungen bei Vergütungen und Fördermechanismen schrecken Investoren ab und bremsen umstellungswillige Vorreiter aus. Das verunsichert auch die Bevölkerung und die Akzeptanz für die dringend notwendige Umstellung schwindet.</p>
<p>Dabei sind die Erneuerbaren laut <strong>Fraunhofer Institut ISE </strong>heute die günstigsten Energiequellen. Europas größtes Forschungsinstitut für Solarenergie untersucht Photovoltaik, Windenergie, Energiesysteme, Speicher und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Kraftwerkstypen. Die jährlich aktualisierte <strong>Analyse der Stromgestehungskosten (LCOE) </strong>ist eine der wichtigsten Referenzen in Deutschland.</p>
<p>Fraunhofer ISE bestätigt: Selbst neue fossile Kraftwerke sind wirtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähig.</p>
<p><a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html ">https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html </a></p>
<p>Öl und Gas wirken nur billig, weil ihre enormen externen Kosten – wie Klima- und Gesundheitsschäden – nicht eingepreist sind. Rechnet man diese Kosten ein, sind fossile Energiequellen die teuersten überhaupt.</p>
<p>„Wir haben in Deutschland ein Kommunikationsproblem.“, so eine ÖDP-Sprecherin. „Wenn die Bürger nur unzureichend informiert und die Vorteile der Transformation nicht kommuniziert werden, weil Politik und Lobbyverbände an klimaschädlichen Energieträgern festhalten wollen, entsteht ein verzerrtes Bild. Das muss sich dringend ändern.“</p>
<p>Ein <strong>Musterbeispiel in Sachen Energieeffizienz</strong> bietet auch das <strong>Trierer Klinikum Mutterhaus in Kooperation mit der Remondis-Gruppe </strong>(Entsorgungsbetrieb).</p>
<p><a href="https://5vier.de/schritt-fuer-umweltschutz-klinikum-mutterhaus-spart-energie-wie-146-haushalte-neues-zertifikat-285747.html">https://5vier.de/schritt-fuer-umweltschutz-klinikum-mutterhaus-spart-energie-wie-146-haushalte-neues-zertifikat-285747.html</a></p>
<p>Durch die Verwertung verschiedener Abfälle konnten fossile Ressourcen in Höhe von 80,8 Tonnen Öl-Äquivalent sowie 117,1 Tonnen biogener Ressourcen, berechnet als Holz-Äquivalent, eingespart werden. Die Daten wurden laut Remondis-Gruppe durch ein Modell errechnet, das vom <strong>Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht in Sulzbach-Rosenberg</strong> erstellt wurde. <a href="https://www.umsicht-suro.fraunhofer.de/">https://www.umsicht-suro.fraunhofer.de/</a></p>
<p>Auch im privaten Bereich lässt sich Energie sparen und effizienter nutzen.</p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen">https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen</a></p>
<p><strong>Fazit der ÖDP-Trier:</strong> „Wind und Sonne schicken uns keine Rechnung, und genau darin liegt unsere große Chance. Die Transformation unseres Energiesystems ist längst überfällig und mit einem klaren politischen Kurs kann Deutschland wieder Vorreiter werden – ein Land, das zeigt, wie Zukunft geht.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124088</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 13:10:08 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier : Vorstoß von Bundesumweltminister Carsten Schneider ist ein Schritt in die richtige Richtung</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-vorstoss-von-bundesumweltminister-carst</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP-Trier begrüßt ausdrücklich die Pläne des Bundesumweltministers Carsten Schneider, die er jüngst in einem Spiegel-Interview öffentlich machte.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimawandel-carsten-schneider-warnt-vor-wasserknappheit-in-deutschland-a-2b6761a3-e8e2-4273-a549-40d746338229">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimawandel-carsten-schneider-warnt-vor-wasserknappheit-in-deutschland-a-2b6761a3-e8e2-4273-a549-40d746338229</a></p>
<p><strong>„Wir müssen die Klimaanpassung zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern machen“ (..) „Wir müssen anders bauen, Städte anders planen, wir brauchen mehr Stadtbäume, müssen Flächen entsiegeln und Städte begrünen.(..)“ </strong></p>
<p>Diese Strategie entspricht den Erkenntnissen des <strong>WBGU </strong>(Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen), der sich kürzlich in einem Dikussionsforum am <strong>Helmholtz Institut</strong> mit der Frage beschäftigte, wie wir unsere Lebensräume resilient und klimagerecht gestalten können. <a href="https://268014.seu2.cleverreach.com/m/17249913/1106887-c475c9719c049e89d498c56c0c68f59584ea610aa542b9f47a79a4716459056d3fcaebb3915eded8a48d677e99eff7ad ">https://268014.seu2.cleverreach.com/m/17249913/1106887-c475c9719c049e89d498c56c0c68f59584ea610aa542b9f47a79a4716459056d3fcaebb3915eded8a48d677e99eff7ad </a></p>
<p>Die Helmholtz‑Formate betonen, dass Klimawandel, Hitze, Extremwetter und Ressourcenstress direkte <u>Sicherheitsrisiken für Mensch und Umwelt </u>erzeugen, vor allem in Städten, die nicht klimaresilient gebaut sind. Grüne Infrastruktur nach Schwammstadtprinzipien ist nicht „nice to have“, sondern Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit von Gesellschaften. Die Versiegelung von Flächen hingegen verschärft Extremwetterfolgen und die Herausforderungen an Energie- und Wassersysteme.</p>
<p><strong>Die ÖDP-Trier:</strong> „Nachhaltiger Städtebau ist nicht nur gesundheits- und umweltpolitisch unumgänglich, sondern sichert auch unsere Versorgungsstrukturen. Auch wenn die notwendigen Maßnahmen der Daseinsvorsorge aufwendig sind, werden wir langfristig davon nur profitieren. Dafür ist eine vernünftige Abwägung wichtig, damit einerseits Naturschutz geleistet und andererseits Wohnraum geschaffen werden kann.“</p>
<p>Der <strong>Vorsitzende der ÖDP-Trier, Andreas Matt,</strong> selbständiger Förster und Mitglied im <strong>AK Begrünung der Lokalen Agenda21</strong>, weiß wovon er spricht: Aktuell steht die Begrünung der Trierer Saarstraße auf dem Programm:</p>
<p><a href="https://la21-trier.de/blog/2026/06/25/ak-begegnung-und-begruenung-sitzung-terminiert/ ">https://la21-trier.de/blog/2026/06/25/ak-begegnung-und-begruenung-sitzung-terminiert/ </a></p>
<p>Auch ein Blick zu unseren europäischen Nachbarn könnte lehrreich sein. Beispielsweise <strong>Triers italienische Partnerstadt Ascoli piceno</strong>: <a href="https://ascoli-piceno-trier.de/">https://ascoli-piceno-trier.de/</a></p>
<p>Die hellen Oberflächen des Travertin-Gesteins der mittelalterlichen Stadt reflektieren das Sonnenlicht, während die dichte Bebauung dafür sorgt, dass sich die Gassen weniger stark aufheizen als offene, versiegelte Flächen. Moderne Stadtentwicklungsprojekte, wie <a href="https://www.landsrl.com/en/">https://www.landsrl.com/en/</a>, zielen darauf ab, Industriebrachen in ökologische Netzwerke mit tausenden neuen Bäumen umzuwandeln. Ziel ist es auch hier, die Stadt klimaresilienter zu machen und Mensch und Natur besser zu vernetzen.</p>
<p>Denn Klimaanpassung verlangt langfristige, ökologische Planung und Umsetzung, während der <strong>Bauturbo</strong> für kurzfristigen Bürokratieabbau genau diese Standards im Städtebau senken will.</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bauturbo-wohnungen-bundestag-100.html ">https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bauturbo-wohnungen-bundestag-100.html </a></p>
<p>Auch nach Einschätzung von Umweltverbänden wie der <strong>DUH </strong>(Deutsche Umwelthilfe) werden diese Maßnahmen in der bisherig geplanten Form nur auf Kosten von Nachhaltigkeit und Wohnqualität zu realisieren sein.</p>
<p><a href="https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/bau-turbo-droht-wohnungskrise-zu-verschaerfen-buendnis-fordert-stopp-des-bau-turbo-oder-umfassende/ ">https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/bau-turbo-droht-wohnungskrise-zu-verschaerfen-buendnis-fordert-stopp-des-bau-turbo-oder-umfassende/ </a></p>
<p>Der Bauturbo soll Bauvorhaben schneller genehmigen und umsetzen, was angesichts der angespannten Lage am Wohnungsmarkt durchaus begrüßenswert ist, jedoch soll dies auch durch Lockerung von Umwelt- und Beteiligungsregeln geschehen. Genau hier entsteht ein <strong>Konflikt zu Klimaanpassung und demokratischen Prinzipien</strong>, und aus wissenschaftlicher Sicht ist der Bauturbo daher auch ein <strong>Risiko für Resilienz und Sicherheit</strong>:</p>
<p>Verdichtung und Flächenversiegelung werden bei Extremwetter zu Überhitzung (höhere Gesundheitsrisiken) und überlasteten Entwässerungssystemen (Überschwemmungen, Verunreinigung von Oberflächenwasser..) führen und in der Folge durch später notwendige Anpassungsmaßnahmen hohe Kosten verursachen.</p>
<p><strong>Die ÖDP-Trier folgert: </strong>„Der Bauturbo in seiner jetzigen Form widerspricht den sicherheitsorientierten Klimaanpassungszielen und kann nur bestehen, wenn er wissenschaftlich nachgerüstet wird – mit Standards wie z.B. <u>Vorrang für Schwammstadt‑Konzepte, verantwortungsvolle Umweltprüfungen, Nachverdichtung ohne Flächenversiegelung, Sanierung statt Neubau auf der grünen Wiese, verbindliche Resilienz‑Standards als Genehmigungsvoraussetzung.. Außerdem sind schnellere Verfahren für sozialen Wohnungsbau unumgänglich. </u>Daher <strong>befürworten wir, dass Carsten Schneider</strong> im Spiegel-Interview die <strong>Klimaanpassung als künftig so grundlegende staatliche Aufgabe sieht, dass sie „verfassungsrechtlich verankert“ werden müsse.“</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bauen und Stadtentwicklung</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124050</guid>
                        <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 15:46:15 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP Mainz-Bingen wählt Kreisvorstand neu</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz-bingen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-mainz-bingen-waehlt-kreisvorstand-neu-1</link>
                        <description>Kreistagsmitglied Andreas Rößler bleibt Vorsitzender</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Landkreis Mainz-Bingen hat bei ihrer Mitgliederversammlung am 15.07.2026 in Münster-Sarmsheim den Kreisvorstand neu gewählt. Andreas Rößler aus Münster-Sarmsheim wurde erneut zum Vorsitzenden bestimmt. Ihm zur Seite stehen nunmehr Cyrill Gilsdorf aus Aspisheim als stellvertretender Vorsitzender und als Schatzmeister wie bisher Klaus Theis aus Undenheim.<br /> <br /> Als Beisitzer ergänzen Renate Keller aus Oppenheim sowie Matthias Müller und Heribert Weber aus Bingen den Vorstand. Marcus Eschborn aus Ingelheim scheidet aufgrund eines geplanten Wohnortwechsels aus dem Kreisvorstand aus, wird aber den Kreisverband weiterhin im Bereich Social Media unterstützen.<br /> <br /> Inhaltlich wurde die Mitgliederversammlung durch einen Fachbeitrag von Frau Isaac-Izoya ergänzt, die als Absolventin des Studiengangs Environmental Sustainability an der TH Bingen in einem Kurzreferat auf die Methodik und die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zum Einsatz von Erdbeobachtungstechnologie für die Überwachung des organischen Bodenkohlenstoffs einging.<br /> <br /> Thematisch möchte sich der Kreisverband in der nächsten Zeit vor dem Hintergrund der aktuellen Hitzeperioden und Extremwetterereignisse verstärkt mit forstlichen Fragen, mit der Wasserproblematik, der Hitzebelastung vor allem in den Städten, Schutzmaßnahmen gegen die Hitze und Brandschutzfragen beschäftigen. Dabei ist es dem Kreisverband ein besonderes Anliegen, die wichtige Arbeit der Feuerwehren und der Rettungsdienste zu würdigen, die gerade in solchen Perioden im Einsatz besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Voraussetzungen für die Arbeit der gesamten „Blaulichtfamilie“ würden zunehmend schwieriger und müssten verbessert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-124008</guid>
                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:40:19 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier: Unser fragwürdiger Umgang mit dem kostbaren Gut “Wasser“</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-unser-fragwuerdiger-umgang-mit-dem-kost</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von Dürreperioden und sinkenden Grundwasserspiegeln gewinnt der bewusste Umgang mit Trinkwasser auch im <strong>Landkreis Trier-Saarburg</strong> immer mehr an Bedeutung.</p>
<p>Während die Wasserqualität im Kreisgebiet dank strenger Kontrollen der Kreisverwaltung Trier-Saarburg</p>
<p><a href="https://trier-saarburg.de/wasser/ ">https://trier-saarburg.de/wasser/ </a></p>
<p>und lokaler Versorger wie den Stadtwerken Trier</p>
<p><a href="https://www.swt.de/seite/unser-swt-trinkwasser ">https://www.swt.de/seite/unser-swt-trinkwasser </a></p>
<p>dauerhaft hoch ist, gelten für die Bürger bei Entnahme und Nutzung von Wasser strikte rechtliche und ökologische Vorgaben.</p>
<p>Allein der Umfang und die Normenvielfalt des zugrunde liegenden <strong>Landeswassergesetzes </strong></p>
<p><a href="https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-WasGRP2015rahmen ">https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/jlr-WasGRP2015rahmen </a></p>
<p>macht klar, wie immens wichtig ein funktionierender Wasserkreislauf für unsere Existenz ist.</p>
<p>Die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung überwacht die Einhaltung der Regeln, wie z.B.: Das Abpumpen von Wasser aus Bächen, Flüssen oder Quellen mithilfe von elektrischen oder Benzin-Pumpen;</p>
<p>oder den sogenannten erlaubten Gemeingebrauch: Bürger dürfen Wasser aus oberirdischen Gewässern ausschließlich von Hand mit Schöpfgeräten wie Gießkannen oder Eimern entnehmen;</p>
<p>Was die Nutzung von Brunnen angeht, empfiehlt der <strong>VSR-Gewässerschutz</strong> eigenes Brunnenwasser für den Garten, warnt jedoch vor Verunreinigungen durch Oberflächenwasser nach Starkregen.</p>
<p><a href="https://vsr-gewaesserschutz.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/kreis-trier-saarburg/brunnen ">https://vsr-gewaesserschutz.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/kreis-trier-saarburg/brunnen </a></p>
<p>Der VSR-Gewässerschutz e.V. ist eine gemeinnützige Umweltschutzorganisation. Seit 40 Jahren engagiert sich der Verein für das Leben am und im Wasser und setzt sich dafür ein, dass Trinkwasservorräte vor Belastungen geschützt, sowie Artenvielfalt und Lebensräume erhalten werden.</p>
<p><strong>Doch der Klimawandel mit anhaltenden Hitzeperioden fordert seinen Tribut.</strong> Verbandsgemeinden wie Saarburg-Kell rufen regelmäßig zu aktivem Wassersparen auf, um die Verteilungssysteme stabil zu halten:</p>
<p><u>Poolbefüllung einschränken</u>: Große Pools oder Planschbecken sollten an heißen Tagen nicht mit Trinkwasser befüllt werden, um Netzüberlastungen zu vermeiden.</p>
<p><u>Poolwasser-Entsorgung</u>: Genutztes Poolwasser gilt gesetzlich als Abwasser und muss zwingend über die Kanalisation entsorgt werden. Es darf wegen möglicher chemischer Zusätze nicht einfach im Garten versickern.</p>
<p><u>Bewässerungsverbote</u>: Das großflächige Beregnen von privaten Grünflächen und Sportplätzen mit Trinkwasser wird bei akuter Knappheit offiziell untersagt.</p>
<p>Um die regionalen <strong>Grundwasserreserven in der Eifel und dem Hunsrück</strong> langfristig zu schonen, gewinnen Zisternen- und Rückhaltesysteme an Bedeutung.</p>
<p>Herausragend ist das <strong>Verbundsystem Westeifel </strong>- die sogenannte “Eifel-Pipeline“.</p>
<p><a href="https://www.swt.de/seite/verbundsystem-westeifel ">https://www.swt.de/seite/verbundsystem-westeifel </a></p>
<p>Das sind alles sehr sinnvolle Maßnahmen, aber werden sie in Zukunft ausreichen, um unseren hohen Wasserbedarf zu decken?</p>
<p>Der <strong>Umweltcampus Birkenfeld</strong> befasst sich intensiv mit <strong>Stoffstrommanagement </strong>–</p>
<p><a href="https://www.umwelt-campus.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandtes-stoffstrommanagement-ifas ">https://www.umwelt-campus.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandtes-stoffstrommanagement-ifas </a></p>
<p>meint den „intelligenten, ressourceneffizienter Umgang mit Stoffen und Stoffströmen, als das Rückgrat einer nachhaltigen Gesellschaft.“ Hier ist man überzeugt, dass es „nicht an technischen Voraussetzungen mangelt“, um Stoffströme (wie den Kreislauf unseres Brauchwassers) zu optimieren, sondern dass es eine Frage des klugen Managements ist.</p>
<p><u>Zumindest<strong> fragwürdig </strong>ist doch die Tatsache, dass wir bedenkenlos täglich <strong>mit ca. 30% unseres Haushaltstrinkwassers die Toilette spülen</strong>, obwohl es seit Jahrzehnten Forschungsprojekte für Regenwasser- und Grauwasser-Toilettenspülung gibt.</u></p>
<p><a href="https://www.baunetzwissen.de/bad-und-sanitaer/fachwissen/abwasser---grauwasser/regenwassernutzung-172802 ">https://www.baunetzwissen.de/bad-und-sanitaer/fachwissen/abwasser---grauwasser/regenwassernutzung-172802 </a></p>
<p>Genauso könnten wir auch den alltäglichen Umgang mit unserer kostbarsten Ressource optimieren, indem wir regional und saisonal einkaufen, weniger Fleisch essen, auf Fastfashion verzichten, die Sparprogramme der Waschmaschine nutzen… Das <strong>Umweltbundesamt</strong> gibt wertvolle Tipps:</p>
<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wassersparen-im-alltag?utm_source=copilot.com ">https://www.umweltbundesamt.de/themen/wassersparen-im-alltag?utm_source=copilot.com </a></p>
<p><strong>Fazit der ÖDP-Trier:</strong> Unsere Versorgung ist derzeit gesichert, aber ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem wertvollen Element “Wasser“ sähe deutlich anders aus und ist eine Herausforderung, der sich jeder Einzelne von uns mit Blick auf die Zukunft unbedingt stellen muss.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Wasser</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123933</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 20:05:19 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier: Mehr Eigenverantwortung ist gefragt- Verantwortungsvolle Bürger als Unterstützung der kommunalen Einsatzkräfte</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-mehr-eigenverantwortung-ist-gefragt-ver</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der kritischste Punkt im modernen Katastrophenschutz ist die Annahme, dass Bürger im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist.</p>
<p>Hier herrscht im Landkreis-Trier-Saarburg, wie vielerorts, ein Kommunikationsproblem zwischen kommunalen Stellen und privaten Haushalten.</p>
<p>Das Wasserhaushaltsgesetz (§ 5 Abs. 2 WHG) verpflichtet jeden Bürger zur Eigenvorsorge.</p>
<p><a href="https://www.bundesumweltministerium.de/gesetz/gesetz-zur-weiteren-verbesserung-des-hochwasserschutzes-und-zur-vereinfachung-des-hochwasserschutzes">https://www.bundesumweltministerium.de/gesetz/gesetz-zur-weiteren-verbesserung-des-hochwasserschutzes-und-zur-vereinfachung-des-hochwasserschutzes</a></p>
<p>Doch dieses Gesetz stammt aus dem Jahr 2017 - also lange bevor uns die Ahrflut und andere Extremwetterereignisse in Schockstarre versetzten.</p>
<p>Einsatzkräfte können bei Flächenlagen (wie Starkregen) unmöglich überall gleichzeitig sein. Wenn Haushalte autark reagieren könnten, würde das eine Entlastung bringen. Doch Behörden stellen Konzepte oft nur passiv bereit (z. B. als PDF auf Kreis- oder VG-Webseiten).</p>
<p><a href="https://www.trier.de/leben-in-trier/sicherheit/hochwasser-starkregen ">https://www.trier.de/leben-in-trier/sicherheit/hochwasser-starkregen </a></p>
<p>Bürger müssen aktiv danach suchen. Wer sich nicht gefährdet sieht, sucht jedoch auch nicht.</p>
<p>Ein Sirenenton oder eine NINA-Meldung löst unvorbereitet Panik statt zielgerichtetes Handeln aus. Viele Bürger wissen schlicht nicht, wo in ihrem Haus der Hauptstromschalter liegt oder ab welchem Pegel das Auto umgeparkt werden muss.</p>
<p><u>Dazu kommt, dass nach Jahren ohne extreme Ereignisse das Gefahrenbewusstsein schwindet. </u></p>
<p>Ganz untätig sind die Kommunen nicht, allerdings erreichen die praktischen Formate oft nur einen Bruchteil der Bevölkerung. Der Landkreis bietet Infoveranstaltungen an, z.B. „Private Starkregen- und Hochwasservorsorge“, wie in der Verbandsgemeinde Ruwer: <a href="https://www.ruwer.de/aktuelles/2025/juni/rueckblick-buergerinformationsveranstaltung-zur-starkregen-und-hochwasservorsorge/ ">https://www.ruwer.de/aktuelles/2025/juni/rueckblick-buergerinformationsveranstaltung-zur-starkregen-und-hochwasservorsorge/ </a></p>
<p>Hier wird gezielt vermittelt, wie Grundstücke baulich geschützt werden können. Solche punktuellen Veranstaltungen lösen jedoch das flächendeckende Kommunikationsproblem im Akutfall nicht. Um eine echte Entlastung der Einsatzkräfte zu erreichen, müssten Kreis und Verbandsgemeinden von der rein digitalen Informationsbereitstellung zu einer <strong>aktiven, bürgernahen Risikokommunikation </strong>übergehen.</p>
<p><strong>Die ÖDP-Trier hat sich hierüber Gedanken gemacht:</strong> Was wären, aus Sicht der Betroffenen, sinnvolle und realisierbare Maßnahmen, die sich in den Alltag eingliedern lassen und im Notfall hilfreich oder gar lebensrettend sind:</p>
<p>1. Verpflichtende <strong>Hochwasser-Passports </strong>(Objektbezogene Steckbriefe) Jeder Haushalt in amtlich ausgewiesenen Gefahrenzonen erhält per Post eine kurze, laminierte Checkliste (maximal eine DIN-A4-Seite) Inhalt: „Wenn Pegel X am Pegel Trier erreicht ist, passiert in Ihrer Straße Y folgendes: (…) Was Sie jetzt tun müssen: 1. Auto auf Parkplatz Z umparken, 2. Rückstauklappe prüfen, 3. Strom im Keller abschalten.“</p>
<p>2. Etablierung von <strong>„Nachbarschafts-Lotsen“ </strong>(Spontanhilfe-Strukturen) Nicht jeder kann Sandsäcke schleppen oder Barrieren aufbauen (z. B. ältere Menschen). Die Kommunen sollten in den Stadt- und Ortsteilen strukturierte Nachbarschafts-Netzwerke fördern. Inhalt: Vordefinierte Sammelpunkte für Spontanhelfer abseits der Feuerwehrgerätehäuser. So blockieren hilfsbereite Bürger im Ernstfall nicht die Zufahrtswege der Einsatzkräfte, sondern organisieren die Hilfe im Quartier selbstständig.</p>
<p>3. <strong>Praktische Vorsorge-Aktionstage vor Ort</strong> Statt theoretischer Vorträge im Gemeindesaal sollten regelmäßige Bürger-Aktionstage direkt an den Gewässern oder in gefährdeten Straßenzügen stattfinden. Inhalt: Gemeinsames Befüllen von Sandsäcken, Demonstration von mobilen Abschottungssystemen für Kellerfenster und das gemeinsame Lesen von Starkregengefahrenkarten mit Experten der Feuerwehr.</p>
<p>4. <strong>Zielgruppenspezifische Aufklärung</strong> (Schulen & Vereine) Verankerung von richtigem Verhalten bei Unwettern in lokalen Vereinen und Schulen. Inhalt: Kinder transportieren das Wissen direkt in die Familien. Ein Kind, das weiß, dass man bei Starkregen unter keinen Umständen in den Keller geht (Lebensgefahr durch Sturzflut), rettet im Zweifel Leben.</p>
<p>Was die Prävention angeht, wurde bereits Sinnvolles auf den Weg gebracht, wie der Hochwasser-Pass :<a href="http:// https://www.hochwasser-pass.info/ "> https://www.hochwasser-pass.info/ </a></p>
<p>Doch der Akutfall wurde bisher meist zu wenig in die Aufklärung einbezogen. Hier muss unbedingt nachgebessert werden.</p>
<p>Unser <strong>Fazit:</strong> Katastrophenschutz ist keine reine Behördenaufgabe, sondern eine Gemeinschaftsaufgabe.</p>
<p>Die Pläne der lokalen Einsatzkräfte sind professionell, aber das Bindeglied zum Bürger – die verständliche, proaktive Anleitung zum Selbsthandeln – ist die größte Baustelle.</p>
<p><u>Nur wenn der Bürger vom passiven „Geretteten“ zum aktiven „Mitgestalter der Sicherheit“ wird, gelingt der Schutz bei extremen Wetterlagen.</u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bürgerbeteiligung, Demokratie, Transparenz</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123910</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 13:55:11 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP Marienborn wählt Vorstand neu:</title>
                        <link>https://www.oedp-marienborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-marienborn-waehlt-vorstand-neu</link>
                        <description>„Werden Marienborn weiterhin im Sinne der Menschen gestalten“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ÖDP Ortsverband Marienborn hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender wurde erneut Dr. Claudius Moseler. Er ist Ortsvorsteher und Fraktionsvorsitzender der ÖDP im Mainzer Stadtrat. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Gunhild Augustyn, Michael Ruf und Lars Weber gewählt. Schriftführerin wurde Christa Moseler. Als Beisitzer sind Jürgen Bräger, Peter Mohr, Andrea Steffen-Boxhorn und Inci Weber gewählt worden.<br /> <br /> Der Vorstand betonte in seinem Rechenschaftsbericht die vielfältigen Aktivitäten der Partei im Stadtteil. Über 25 Initiativen sind in der neuen Wahlperiode seit Sommer 2024 im Ortsbeirat eingereicht worden. Wichtigstes Anliegen der Partei ist der Erhalt von Grünflächen und Gärten im Stadtteil. „Dazu fordern wir sachgerechte Lösungen wie z.B. Bebauungspläne, um diese städtebaulich zu sichern“, führt Moseler aus. Ein weiteres Projekt ist die Verbindung des Stadtteils mit dem öffentlichen Nahverkehr in Richtung Haifa-Allee und Gutenbergcenter. „Hier sind inzwischen auch die ehemaligen Marienborner Ärzte in den Ärztezentren ansässig. Hier fordern wir die Mainzer Mobilität dazu auf, hierzu Umsetzungsvorschläge zu machen“, so der ÖDP-Vorsitzende weiter. Gleiches gilt für den Bereich Altkönigstraße.<br /> <br /> Besonders freut sich die ÖDP über die Sanierung eines wichtigen Wahrzeichens, dem Marienbrunnen in der Nähe der Kirche. Inzwischen wurde auch der Brunnentrog saniert. Demnächst wird gemeinsam mit der Stadt eine große Bürgerversammlung stattfinden. Die Partei wird auch weiterhin gemeinnützige Aktivitäten im Stadtteil durchführen, vor allem die „Aktion Sauberes Marienborn“. „Als stärkste politische Kraft werden wir weiterhin Marienborn im Sinne der Menschen des Stadtteils gestalten und weiterentwickeln. Hierzu brauchen wir auch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter“, lädt Moseler die Menschen zum Mitmachen ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123841</guid>
                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 19:34:26 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier begrüßt Mahnung des Expertenrats</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-begruesst-mahnung-des-expertenrats</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der<strong> Expertenrat für Klimafragen </strong>hat am 18.Mai seinen neuen <strong>Prüfbericht </strong>vorgestellt und der Bundesregierung erneut ein mangelhaftes Klimapolitik‑Zeugnis ausgestellt.</p>
<p><u>Die Emissionen sinken zu langsam, viele Klimaziele werden klar verfehlt. Die Regierung riskiere damit EU‑Strafzahlungen und weitere Klimaklagen, so die Experten. </u></p>
<p><a href="https://www.br.de/nachrichten/meldung/expertenrat-kritisiert-klimapolitik-der-regierung-als-unzureichend,3007d1ec2?utm_source=copilot.com ">https://www.br.de/nachrichten/meldung/expertenrat-kritisiert-klimapolitik-der-regierung-als-unzureichend,3007d1ec2?utm_source=copilot.com </a></p>
<p><u>Die neue <strong>rheinland-pfälzische Landesregierung</strong> hat derweil in ihrem <strong>Koalitionsvertrag 2026-31</strong> klar formuliert, dass Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Klimaschutz zentrale Leitlinien ihrer Politik sein sollen.</u></p>
<p>„Wir bekennen uns zu konsequentem Klimaschutz, der soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und kommunale Handlungsfähigkeit miteinander vereint. Die Bewahrung der Schöpfung ist uns ein gemeinsamer Auftrag.“, heisst es dort.</p>
<p><a href="https://www.spd-rlp.de/wp-content/uploads/sites/1649/2026/04/KoaV_2026-2031.pdf ">https://www.spd-rlp.de/wp-content/uploads/sites/1649/2026/04/KoaV_2026-2031.pdf </a></p>
<p>Gleichzeitig betont der Vertrag die Notwendigkeit, Ressourcen zu schonen und die Transformation der Wirtschaft „ökologisch und sozial verträglich“ zu gestalten.</p>
<p>Diese Ziele stehen im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die zeigen, dass Wohlstand langfristig nicht an stetiges Wirtschaftswachstum gekoppelt sein kann, wenn ökologische Grenzen überschritten werden.</p>
<p><a href="https://www.boell.de/de/tim-jackson-wohlstand-ohne-wachstum ">https://www.boell.de/de/tim-jackson-wohlstand-ohne-wachstum </a></p>
<p>Obwohl das Bruttoinlandsprodukt seit Langem als Maßstab für einen guten Lebensstandard gilt, wird zunehmend klar, dass <u>echter Wohlstand weit mehr umfasst: soziale Sicherheit, Gesundheit, stabile ökologische Lebensgrundlagen und die Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe. </u>Das ständige <strong>Streben nach Wachstum,</strong> verbunden mit hohem Ressourcenverbrauch, Extraktivismus und einem konsumorientierten Lebensstil, <strong>hat hingegen maßgeblich zu Klimawandel, Biodiversitätsverlust und sozialen Spannungen beigetragen. </strong></p>
<p>Doch der Koalitionsvertrag macht auch sichtbar, wie groß die strukturellen Herausforderungen sind: Steuer- und Rentensysteme, Arbeitsmarktstrukturen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen beruhen weiterhin auf dem Prinzip der Wachstumssteigerung.</p>
<p>Wenn die Landesregierung ihre eigenen Ziele ernst nimmt, muss sie diesen Konflikt aktiv angehen und die Transformation so gestalten, dass ökologische und ökonomische Notwendigkeiten mit sozialer Stabilität vereinbar werden.</p>
<p>Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig – und der Koalitionsvertrag erkennt sie an. Entscheidend wird nun sein, ob den formulierten Ambitionen auch konkrete, wirksame Schritte folgen. Umweltverbände und wissenschaftliche Institutionen fungieren in dieser Situation als wichtige Mahner und Berater.</p>
<p><a href="https://www.duh.de/aktuell/nachrichten/aktuelle-meldung/neue-klimaklagen-gegen-die-bundesregierung-deutsche-umwelthilfe-beantragt-vollstreckung-des-wegweis/ ">https://www.duh.de/aktuell/nachrichten/aktuelle-meldung/neue-klimaklagen-gegen-die-bundesregierung-deutsche-umwelthilfe-beantragt-vollstreckung-des-wegweis/ </a></p>
<p>Zwar kann Technologie helfen, Ressourcen sparsamer zu nutzen, doch die bisherigen Fortschritte werden durch steigenden Konsum immer wieder aufgezehrt.</p>
<p><u>Es bedarf also einer umfassenden Neuausrichtung: einer Wirtschaft, die Wohlstand nicht länger an materielles Wachstum koppelt, einer Politik, die verbindliche Ziele für Ressourcenschonung, echte Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit schafft und letztendlich auch einer Gesellschaft, die diesen Wandel trägt. </u></p>
<p><strong>Eine solche Transformation ist kein Rückschritt, sondern ein notwendiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Klimaschutz</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123781</guid>
                        <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 15:29:24 +0200</pubDate>
                        <title>Marienborn: Ortsbeiratsantrag zur Aufstellung von Bebauungsplänen zur Sicherung der Grün- und Gartenflächen bisher nicht bearbeitet</title>
                        <link>https://www.oedp-marienborn.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/marienborn-ortsbeiratsantrag-zur-aufstellung-von-b</link>
                        <description>Die Stadtverwaltung muss endlich Farbe bekennen und handeln</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP und die SPD im Marienborner Ortsbeirat hatten Ende Mai 2025 einen Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplans zur Sicherung von Grün- und Gemeinbedarfsflächen eingebracht, der auch im Ortsbeirat einvernehmlich beschlossen wurde. Die Verwaltung wurde gebeten zu prüfen, dass die großen Gartenanlagen und Grünflächen in den Bereichen zwischen Gottfried-Schwalbach-Straße und Mercatorstraße in ihrer derzeitigen Funktion für den Stadtteil Marienborn mittels eines Bebauungsplans planrechtlich gesichert werden können. „Nach einem Jahr Wartezeit mahnen wir dringlichst eine Stellungnahme der Stadt an. Es kann nicht sein, dass eine Antwort zu unserem Antrag über ein Jahr dauert. Hier ist zudem dringendes Handeln erforderlich“, betonen die beiden Fraktionsvorsitzenden Andrea Steffen-Boxhorn (ÖDP) und Prof. Dr. Lennart Brumby (SPD).<br /> <br /> „Durch die Umstrukturierungen in der katholischen sowie in der evangelischen Kirche ist eine Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden in einer Reihe von Fällen zu befürchten. In Marienborn verfügen beide Kirchen über große Gartenanlagen, die aus unserer Sicht dringend erhalten bleiben müssen. Die Stadt muss hier Farbe zugunsten der Interessen des Stadtteils Marienborn bekennen“, so auch ÖDP-Ortsverbandsvorsitzender Dr. Claudius Moseler. Es gibt noch keine konkreten Pläne, trotzdem sollte man präventiv handeln.<br /> <br /> „Die Grünflächen und Gärten sind nicht nur in ihrer ökologischen Funktion und für Naherholungszwecke für Marienborn wichtig, sondern vor allem auch für kirchliche wie weltliche Veranstaltungen von besonderer Bedeutung“, so Steffen-Boxhorn von der ÖDP. Und Lennart Brumby von der SPD betont ausdrücklich: „Die Gärten sind für viele Menschen, Vereine und Institutionen ein Ort der Begegnung und der sozialen Interaktion. Die Gefahr, dass diese Flächen nicht mehr genutzt werden können, würde zu sozialen Spannungen im Stadtteil führen. Daher muss die Stadt hier klare Kante zeigen und die Forderungen des Ortsbeirats endlich unterstützen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123772</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:40:25 +0200</pubDate>
                        <title>Pestizide in unserer Atemluft!  ÖDP-Trier kritisiert den Kurs von Alois Rainer scharf</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/pestizide-in-unserer-atemluft-oedp-trier-kritisier</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Trotz klarer wissenschaftlicher Hinweise auf Risiken und trotz breiter gesellschaftlicher Forderungen nach mehr Transparenz und Pestizidreduktion, plant der CSU Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Alois Rainer, die Streichung des bereits vorbereiteten bundesweiten Luftmonitorings.</p>
<p>Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte erstmals im Jahr 2015 ein bundesweites Luftmonitoring zur Feststellung der Pestizidbelastung in seine Planung aufgenommen. Dies geschah im Rahmen der Agrarministerkonferenz 2015, auf deren Beschluss hin ein solches Monitoring angekündigt wurde.</p>
<p>Das <strong>Umweltinstitut München</strong> verweist ausdrücklich auf diese erstmalige Ankündigung.</p>
<p><a href="https://umweltinstitut.org/wp-content/uploads/2023/01/20201006_UIM_Bericht_Pestizid-Messungen-deutschlandweit.pdf">https://umweltinstitut.org/wp-content/uploads/2023/01/20201006_UIM_Bericht_Pestizid-Messungen-deutschlandweit.pdf</a></p>
<p>Statt das bereits vorbereitete bundesweite Luftmonitoring umzusetzen, plant der jetzige Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer dessen Streichung.</p>
<p><a href="https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/nicht-hoeren-nicht-sehen-nicht-messen/?utm_source=copilot.com">https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/nicht-hoeren-nicht-sehen-nicht-messen/?utm_source=copilot.com</a></p>
<p>Wissenschaftlich gut belegt ist der Zusammenhang zwischen Pestiziden in der Luft, dem Rückgang von Insekten und dem Rückgang insektenfressender Vögel. Groß angelegte Langzeitstudien, Metaanalysen und ökotoxikologische Untersuchungen zeigen diese fatale Kausalkette.</p>
<p>Eine Studie in <strong>Scientific Reports (2021)</strong> zeigt, dass selbst Naturschutzgebiete in Deutschland messbar mit Pestiziden belastet sind.</p>
<p><a href="https://www.nature.com/articles/s41598-021-03366-w">https://www.nature.com/articles/s41598-021-03366-w</a></p>
<p>Diese Ergebnisse belegen: Pestizide gelangen durch Abdrift weit über die behandelten Felder hinaus und schädigen Insektenpopulationen großflächig.</p>
<p>Seit Jahren kämpft der 2. Vorsitzende der ÖDP-Trier, <strong>Matthias Reimann</strong>, mit seinem Verein <strong>ANUK e.V.</strong> für ein Pestizidverbot in Rheinland-pfälzischen Naturschutzgebieten.</p>
<p><a href="https://www.anuk.info/images/pdf/2025-02-03_zulassungsantrag-volksbegehren-artenvielfalt.pdf ">https://www.anuk.info/images/pdf/2025-02-03_zulassungsantrag-volksbegehren-artenvielfalt.pdf </a></p>
<p>„Die reaktionäre Haltung und Ignoranz im Bundeslandwirtschaftsministerium ist nicht hinnehmbar.“</p>
<p><a href="https://www.oedp-rlp.de/aktuelles/aktionen/newsdetails/news/artenvielfalt-kein-gift-in-naturschutzgebiete ">https://www.oedp-rlp.de/aktuelles/aktionen/newsdetails/news/artenvielfalt-kein-gift-in-naturschutzgebiete </a></p>
<p>Eine <strong>NABU</strong>‑Studie im Auftrag des Umweltbundesamts zeigt, dass Pestizide Nahrungsgrundlagen vernichten und dadurch Bestände von Feldvögeln wie Rebhuhn, Feldlerche, Goldammer sinken.</p>
<p><a href="https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabu_feldvogel_studie.pdf?utm_source=copilot.com ">https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabu_feldvogel_studie.pdf?utm_source=copilot.com </a></p>
<p>Besonders betroffen sind auch Vögel in unserer direkten Nachbarschaft, wie Spatzen, Mehlschwalben und Mauersegler. Diese Arten leiden als Gebäudebrüter bereits massiv unter unserer modernen Bauweise, durch die ihre Nistplätze stark dezimiert werden.</p>
<p><a href="https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101269208/vogelzaehlung-spatzen-und-mauersegler-werden-seltener.html?utm_source=copilot.com ">https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101269208/vogelzaehlung-spatzen-und-mauersegler-werden-seltener.html?utm_source=copilot.com </a></p>
<p>Die Erkenntnisse basieren auch auf Daten der bundesweiten jährlichen NABU-Mitmachaktion “Gartenvögel zählen".</p>
<p> <a href="https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100714408/nabu-aktion-zum-gartenvoegel-zaehlen-umweltschutz-selbst-mitgestalten.html ">https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100714408/nabu-aktion-zum-gartenvoegel-zaehlen-umweltschutz-selbst-mitgestalten.html </a></p>
<p><strong>Die ÖDP-Trier fordert eine Verschärfung – keine Lockerung der Maßnahmen. </strong></p>
<p>„Es geht letztendlich auch um unsere Atemluft“, so Matthias Reimann, „besonders im Raum Trier, wo überdurchschnittlich viele Menschen mit Atemwegsleiden zu kämpfen haben.“</p>
<p>Während Rückstände auf Lebensmitteln streng kontrolliert werden, sind die Langzeitfolgen und die Wechselwirkungen (Cocktail-Effekt) verschiedener eingeatmeter Wirkstoffe wissenschaftlich noch wenig erforscht.</p>
<p>Bereits im Jahr 2019 hatte das Umweltinstitut München, in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, Daten von <strong>Messpunkten in Rheinland‑Pfalz und auch der Region Trier</strong> ausgewertet, die auf die hohe Luftbelastung hinweisen.</p>
<p><a href="https://enkeltauglich.bio/start/pestizide/p-in-der-luft/ ">https://enkeltauglich.bio/start/pestizide/p-in-der-luft/ </a></p>
<p><u>„Eine Regierung, die wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und Umweltpolitik rückwärts betreibt, fördert das Artensterben und trägt Verantwortung für den Verlust unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“</u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123730</guid>
                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 19:57:20 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier: Transformation der Landwirtschaft braucht neuen politischen Schub</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-transformation-der-landwirtschaft-brauc</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>– um den Konflikt zwischen Umwelt, Ernährungssicherheit, Wirtschaft und sozialer Stabilität zu meistern. </strong></p>
<p>Deutschland steht weiterhin vor der Herausforderung, die Nitratbelastung im Grundwasser wirksam zu reduzieren und gleichzeitig die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern.</p>
<p>Messdaten der Bundes- und EU‑Behörden zeigen, dass in zahlreichen Regionen die Grenzwerte der EU‑Nitratrichtlinie überschritten werden. Gleichzeitig haben viele landwirtschaftliche Betriebe in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um Nährstoffeinträge zu verringern und moderne Umweltstandards zu erfüllen.</p>
<p>Zwischen Umwelt- und Gesundheitsschutz auf der einen Seite und wirtschaftlicher Stabilität ländlicher Räume auf der anderen entsteht ein Spannungsfeld, das eine klare politische Orientierung erfordert.</p>
<p>Die jüngsten gerichtlichen Entscheidungen verpflichten die Bundesländer, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Nitratbelastung zu senken. Diese Vorgaben schaffen Rechtssicherheit – doch ihre Umsetzung verlangt nach Lösungen, die sowohl ökologisch wirksam als auch sozial tragfähig sind.</p>
<p><strong>Ökolandbau als Schlüssel für Bodenschutz und Wasserqualität </strong></p>
<p>Wissenschaftliche Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass ökologisch wirtschaftende Betriebe durch geschlossene Nährstoffkreisläufe, vielfältige Fruchtfolgen und reduzierte Tierbestände einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Böden und Grundwasser leisten. Der Ökolandbau fördert Humusaufbau, Bodenleben und Biodiversität – Faktoren, die langfristig auch die Resilienz der Landwirtschaft gegenüber Klimarisiken stärken.</p>
<p>In einem <strong>offenen Brief an die fachlich zuständige EU-Kommissar*innen </strong>hat sich ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen für mehr Unabhängigkeit im Düngemittelsektor ausgesprochen.</p>
<p><a href="https://www.dnr.de/publikationen/der-eu-aktionsplan-fuer-duengemittel-muss-das-ende-der-abhaengigkeit-von-fossilen?utm_source=copilot.com">https://www.dnr.de/publikationen/der-eu-aktionsplan-fuer-duengemittel-muss-das-ende-der-abhaengigkeit-von-fossilen?utm_source=copilot.com</a></p>
<p>Damit diese positiven Effekte flächendeckend wirken können, braucht es jedoch eine deutlich stärkere politische Unterstützung. Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen wächst, liegt aber weiterhin weit unter den nationalen und europäischen Zielmarken. Gleichzeitig stehen viele Betriebe vor hohen Investitionskosten und strukturellen Herausforderungen, wenn sie auf eine nachhaltigere Wirtschaftsweise umstellen möchten.</p>
<p><strong>Der Biolandwirt und Gründer der „Hof am Weiher AG“, Kornelius Burgdörfer-Bensel:</strong></p>
<p>"Die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ist eine langwierige und risikoreiche Angelegenheit.“</p>
<p>Anonymen Vermarktungsstrukturen setzt er einen ganzheitlichen und vielfältigen Landbau und eine Solidargemeinschaft mit dem Endverbraucher entgegen. Doch stark gestiegene Kosten und stagnierende Umsätze drohen wertvolle Strukturen und Erfolge zu zerstören.</p>
<p><a href="https://hof-am-weiher.de/unser-hof/ueber-uns.html ">https://hof-am-weiher.de/unser-hof/ueber-uns.html </a></p>
<p><strong>Ein gemeinsamer Weg statt Polarisierung </strong></p>
<p>Die aktuelle Debatte über Nitrat, Düngerecht und Tierhaltung ist häufig von Gegensätzen geprägt. Dabei zeigt sich in der Praxis, dass Umwelt- und Landwirtschaftsinteressen nicht im Widerspruch stehen müssen. Auch viele konventionelle Betriebe arbeiten bereits heute ressourcenschonend und innovativ. Gleichzeitig belegen Daten, dass Regionen mit hoher Tierdichte und begrenzter Fläche weiterhin strukturelle Nährstoffüberschüsse aufweisen.</p>
<p>Eine zukunftsfähige Lösung kann nur gelingen, wenn Politik, Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Umweltverbände gemeinsam an einem Strang ziehen.</p>
<p>Dazu gehören:</p>
<p><u>verlässliche Förderinstrumente, die den Umstieg auf ökologischere Bewirtschaftungsformen erleichtern </u></p>
<p><u>regionale Nährstoffstrategien, die Überdüngung vermeiden und Kreisläufe schließen </u></p>
<p><u>moderne Kontroll- und Monitoringverfahren, die Transparenz schaffen und Vertrauen stärken </u></p>
<p><u>Planungssicherheit für Betriebe, die in nachhaltige Produktionsweisen investieren wollen </u></p>
<p><strong>Appell an Bund und Länder</strong></p>
<p>Um Bodenfruchtbarkeit, Artenvielfalt und sauberes Grundwasser langfristig zu sichern, braucht es eine klare politische Priorität: Die Transformation hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft muss konsequent gefördert und finanziell unterstützt werden. Nur wenn nachhaltige Bewirtschaftungsformen wirtschaftlich attraktiv sind, können sie sich flächendeckend durchsetzen. Das schützt nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe und der ländlichen Räume insgesamt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123729</guid>
                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 15:31:36 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP Mainz begrüßt Wohnungstauschprogramm der Mainzer Wohnbau</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-mainz-begruesst-wohnungstauschprogramm-der-ma</link>
                        <description>Projekt ist aber kein Ersatz für das Angebot von bezahlbaren neuen Wohnraum</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die ÖDP Mainz begrüßt das von der Mainzer Wohnbau bekannt gegebene Wohnungstauschprogramm ausdrücklich. „In einer Stadt wie Mainz, in der günstiger Wohnraum knapp ist und viele Familien dringend größere Wohnungen suchen, ist dieses Programm ein richtiger und sinnvoller Schritt“, so Fraktionsgruppenmitglied Kai Schütz.<br /> <br /> Der Ansatz ist ebenso einfach wie wirksam: Menschen, deren Wohnung nach veränderten Lebenssituationen zu groß geworden ist, erhalten Unterstützung beim Umzug in eine kleinere, besser passende Wohnung. Gleichzeitig können größere Wohnungen wieder Familien oder Haushalten zur Verfügung stehen, die mehr Platz benötigen. <br /> <br /> Aus Sicht der ÖDP Mainz verbindet dieses Programm soziale Verantwortung mit nachhaltiger Stadtentwicklung. Denn vorhandener Wohnraum wird besser genutzt, ohne dass dafür sofort neue Flächen versiegelt werden müssen. Das ist pragmatisch, ökologisch vernünftig und sozial ausgewogen. <br /> <br /> „Wichtig ist dabei: Ein solches Angebot darf niemals Druck erzeugen. Es muss freiwillig bleiben und den Menschen echte Vorteile bringen — etwa durch bezahlbare Mieten, Unterstützung beim Umzug und eine Wohnung, die besser zur jeweiligen Lebensphase passt“, stellt das Hechtsheimer Ortsbeiratsmitglied Schütz klar.<br /> <br /> Gerade ältere Mieterinnen und Mieter bleiben häufig in zu groß gewordenen Wohnungen, weil ein Umzug organisatorisch, finanziell oder emotional eine große Hürde darstellt. Wenn die Mainzer Wohnbau hier aktiv unterstützt, ist das ein gutes Signal für eine menschliche und verantwortungsvolle Wohnungspolitik. Gleichzeitig profitieren Familien, die auf dem angespannten Mainzer Wohnungsmarkt oft lange nach einer größeren Wohnung suchen. Das Wohnungstauschprogramm kann daher helfen, den vorhandenen Wohnraum gerechter und bedarfsgerechter zu verteilen. <br /> <br /> Die ÖDP Mainz sieht darin aber keinen Ersatz für den dringend notwendigen Bau bezahlbarer Wohnungen. Aber es ist ein wichtiger zusätzlicher Baustein. „Mainz braucht beides: neuen günstigen Wohnraum und eine intelligentere Nutzung des bestehenden Wohnungsbestands“, so Schütz. „Die ÖDP Mainz fordert daher, das Wohnungstauschprogramm konsequent zu begleiten, transparent auszuwerten und bei Erfolg weiter auszubauen. Gute Ideen dürfen nicht in der Schublade landen — sie müssen in der Stadtgesellschaft ankommen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123675</guid>
                        <pubDate>Sat, 16 May 2026 14:04:54 +0200</pubDate>
                        <title>Gaskraftwerk auf Ingelheimer Aue: </title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/gaskraftwerk-auf-ingelheimer-aue</link>
                        <description>ÖDP kritisiert, dass weder Stadtrat, Ausschüsse noch Bürger rechtzeitig informiert wurden</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Bau eines neuen Gaskraftwerkes auf der Ingelheimer Aue scheint bisher eine geheime Kommandosache gewesen sein“, kritisiert ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler die Verwaltung sowie vor allem die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW). „Freilich sind dort die zuständigen Gremien, die entscheiden, allerdings ist es mit Blick auf die politische Transparenz aus unserer Sicht ein unerhörter Vorgang“, so Moseler weiter. Die ÖDP-Fraktion kritisiert daher Bürgermeister Daniel Köbler und seinen Vorgänger Günter Beck (beide Grüne) massiv, dass dieses Projekt 2025 bisher nur verwaltungsintern besprochen wurde.</p>
<p>„Wir bitten daher Oberbürgermeister Nino Haase, dass er sich dafür einsetzt, dieses Projekt den Fraktionen im Mainzer Stadtrat umfassend vorzustellen. Auch die Mainzer Bevölkerung hat ein Recht auf rechtzeitige Information. Der Bau eines Gaskraftwerks ist mit Blick auf den in Mainz beschlossenen Klimanotstand und die möglichen finanziellen Auswirkungen nicht ´irgendein´ Projekt, betont der ÖDP-Fraktionsvorsitzende und fordert volle Transparenz.</p>
<p>Überrascht ist die ÖDP zudem, dass der ursprünglich geplante öffentliche Erörterungstermin seitens der Genehmigungsbehörde SGD Süd abgesagt wurde. „Dies ist mit Blick auf die Relevanz des Kraftwerks, um die öffentliche Stromversorgung sowie die Notstromversorgung des benachbarten Rechenzentrums „Green Rocks“ sicherzustellen, absolut unverständlich. Offenbar will man das Projekt geräuschlos durchwinken.“</p>
<p>Die ÖDP erwartet nun eine klare Stellungnahme, dass einerseits auch Alternativen geprüft werden, z.B. Solarfelder, Erdwärme oder sogar ein Wasserkraftwerk, und andererseits, wenn es schon ein Gaskraftwerk werden soll, dieses in Zukunft, also ab 2035 klimaneutral auch mit Wasserstoff betrieben werden kann, so die ÖDP abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123673</guid>
                        <pubDate>Sat, 16 May 2026 13:59:05 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP kündigt massiven Widerstand gegen Bau der Uniklinik in der Draiser Senke an</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-kuendigt-massiven-widerstand-gegen-bau-der-un</link>
                        <description>CDU/SPD-Koalitionsvertrag auf Landesebene ohne konkreten Plan</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die ÖDP wird weiterhin massiven Widerstand gegen den Bau der Uniklinik in der Draiser Senke leisten“, so ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler zum neuen Koalitionsvertrag von CDU und SPD auf Landesebene. Darin steht: „CDU und SPD unterstützen die entwickelte Zweistandort-Lösung, um die Universitätsmedizin baulich und infrastrukturell zu erneuern und krisenresilient aufzustellen.“</p>
<p>„Die ÖDP hinterfragt weiterhin kritisch die geplante Zweistandort Lösung und will weiterhin wissen, ob ein Ausbau der Unikliniken in der Oberstadt sich wirtschaftlich darstellen lässt“, so Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee.</p>
<p>Leider fehlen im Weiteren die konkreten Aussagen zum neuen zweiten Standort. Der Standort Draiser Senke, die in Mainz sehr umstritten ist, wird nicht genannt, so dass Alternativen denkbar wären. „Die neue Landesregierung macht es sich hier leider zu leicht, muss doch diese weitreichende Entscheidung für einen zusätzlichen Standort auch in der Mainzer Stadtgesellschaft, aber auch mit Blick auf den Abzug von Klinikinfrastruktur aus dem Stadtzentrum in der Oberstadt, ausführlich diskutiert werden“, so die ÖDP-Stadtratsmitglieder.</p>
<p>ÖDP setzt sich dafür ein, dass das Mainzer Stadtgebiet nicht weiter in den Außenbereichen versiegelt wird. „Deshalb müssen diese Flächen in der Draiser Senke für die Frischluftzufuhr und als Kaltluftentstehungsgebiete erhalten bleiben. Sie sind aber auch für den Arten- und Naturschutz und die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung“, stellt Moseler fest.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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