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            <title>ÖDP Rheinland-Pfalz: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://www.oedp-rlp.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 05:12:58 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 10 Mar 2026 05:12:58 +0100</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-123260</guid>
                        <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:31:18 +0100</pubDate>
                        <title>Infostand der ÖDP-Trier </title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/infostand-der-oedp-trier</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Infostand der ÖDP-Trier am 6.3. in der Trierer Fußgängerzone </strong></p>
<p>Die gemeinwohlzertifizierte Partei punktet auch in Trier mit Themenvielfalt und Bürgernähe.</p>
<p><u>Die Stärkung des ländlichen Raums und regionaler Wirtschaftskreisläufe, Erziehungs-und Pflegegehalt, stabile Gesundheitsversorgung, Förderung direkter Demokratie und zukunftsweisender Bildung sind neben Natur-und Artenschutz Kernthemen für die bevorstehende Landtagswahl und treffen den Nerv vieler interessierter Bürger.</u></p>
<p>Der Vorsitzende und Direktkandidat Andreas Matt ( Wahlkreis 25 Trier) und Monika Graf (Beisitzerin) hatten neben den Trierer ÖDP Mitgliedern Brigitta Meuser und Lara Kasel auch tatkräftige Unterstützung vom Landesvorstand der ÖDP Saar - Prof. Dr. Claus Jacob. </p>
<p>Bei bestem Vorfrühlingswetter wurde informiert und auch kontrovers diskutiert. </p>
<p>Link zum Flyer zur Landtagswahl:</p>
<p><a href="https://www.oedp-rlp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/11/wahlen/LTW2026/Flyer_O__DP_Landtagswahl_A5_hoch_Wickelfalz_Falz_links_Ansicht.pdf">https://www.oedp-rlp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/11/wahlen/LTW2026/Flyer_O__DP_Landtagswahl_A5_hoch_Wickelfalz_Falz_links_Ansicht.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Infostand</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123242</guid>
                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:54:50 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP warnt: Rhein ist nach wie vor mit vielen Schadstoffen belastet</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-warnt-rhein-ist-nach-wie-vor-mit-vielen-schad</link>
                        <description>ÖDP-Fraktionsvorsitzender Moseler fordert Sofortmaßnahmen zur Reduktion der Belastung des Rheins mit bekannten wie unbekannten Chemikalien</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mainz. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) fordert Maßnahmen gegen die Belastung des Rheins mit bekannten und unbekannten Chemikalien. Denn: Der Rhein versorgt viele Millionen von Menschen, auch in Rheinland-Pfalz, über Uferfiltrat mit Trinkwasser. Eine Recherche von „Correctiv“ offenbart nun, dass im Rhein Tausende teils auch unbekannte Stoffe schwimmen. Fachleute schätzen, dass bis zu 30.000 Stoffe in den Rhein eingeleitet werden – über die Industrie, die Landwirtschaft, aber auch aus Kläranlagen.<br /> <br /> Der SWR berichtete kürzlich, dass zwischen 2020 und 2025 allein in Rheinland-Pfalz 20 Fälle von auffälligen Mikroschadstoffen über das sogenannte Non-Target-Screening (NTS) entdeckt wurden. Davon waren in einem Fall in Rheinland-Pfalz die gemessenen Konzentrationen so hoch, dass das Landesumweltamt warnen musste. Auch in Baden-Württemberg gibt es entsprechende Vorfälle.<br /> <br /> Erschreckend sei, so die ÖDP, dass viele dieser Stoffe unbekannt seien und daher häufig nicht erfasst bzw. gemessen werden können.<br /> Der ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler fordert daher, dass u.a. die Rheingütestation in Worms, die von den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen betrieben wird, nun auch technisch weiter mit modernen Messgeräten aufgerüstet wird, um weitere Einleitungen bisher unbekannter Stoffe in den Rhein rechtzeitig melden zu können, um vor allem die Wasserwerke zu warnen, die aus Uferfiltrat Trinkwasser gewinnen. Gleichzeitig hat die ÖDP-Stadtratsfraktion deshalb für den Stadtrat eine Anfrage in Bezug auf den Trinkwasserschutz vorbereitet, da ein Teil des Trinkwassers auch in Mainz aus Rheinuferfiltrat gewonnen wird.<br /> <br /> Darin will die Fraktion u.a. wissen, welche Alarm- und Krisenpläne für den Fall bestehen, dass im Rhein oder im Uferfiltrat erhöhte Konzentrationen unbekannter oder schädlicher Stoffe festgestellt werden. Darüber hinaus fordert die ÖDP weitere Informationen bzgl. des Vorgehens im Krisenfall ein. Außerdem möchte die ÖDP wissen, ob in Zukunft auch in Mainz ein Ausbau der Mess- und Analysemöglichkeiten des Rheinwassers durch die Stadtwerke vorgesehen ist.<br /> <br /> Quellen: <br /> <a href="https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/rhein-tausende-teils-unbekannte-stoffe-im-wasser-entdeckt-100.html">https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/rhein-tausende-teils-unbekannte-stoffe-im-wasser-entdeckt-100.html</a><br /> <a href="https://correctiv.org/aktuelles/kampf-um-wasser/2026/02/03/wie-die-industrie-den-rhein-mit-unbekannten-stoffen-verschmutzt/">https://correctiv.org/aktuelles/kampf-um-wasser/2026/02/03/wie-die-industrie-den-rhein-mit-unbekannten-stoffen-verschmutzt/</a></p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123172</guid>
                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:45:03 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP-Trier: Verantwortungsvolle Jagd ist regionale Wertschöpfung </title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-trier-verantwortungsvolle-jagd-ist-regionale</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der kürzlich in einem Artikel des <strong>Trierischen Volksfreund </strong></p>
<p><a href="https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/jagdpaechter-warnt-vor_aid-143770967">https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/jagdpaechter-warnt-vor_aid-143770967</a></p>
<p>veröffentlichte <strong>Appell eines regionalen Jagdpächters </strong>hat auch die ÖDP-Trier alarmiert.</p>
<p>Deren Vorsitzender und selbständiger Forstsachverständige, <strong>Andreas Matt, zeigt sich besorgt</strong>:</p>
<p>„Jagd ist ein zentraler Bestandteil des <u>Naturschutzes und der Waldpflege</u>. Sie funktioniert nur dann nachhaltig, wenn Jäger regelmäßig im Revier präsent sind, die lokalen Gegebenheiten kennen und eng mit Forstexperten, Landwirtschaft und Gemeinden zusammenarbeiten.“</p>
<p>Ob dies durch Pächter aus entfernten Bundesländern oder sogar dem Ausland gegeben wäre, sei fraglich.</p>
<p>„Unkontrollierte Wildbestände sind auch ein großes Problem für den gesamten Naturhaushalt. So fressen beispielsweise Rehe selektiv die für sie schmackhafteren und nährstoffreicheren Nutzholzarten wie Eiche und Ahorn, die wir dringend <u>für einen vielfältigen und klimaresistenten Wald </u>brauchen, lassen aber die standortfremden Fichten ungeschoren stehen, wodurch diese sich dann immer wieder durchsetzen können und zu den bekannten Problemen artenarmer Wälder aus nicht angepassten Baumarten führen.“</p>
<p>Die ÖDP setzt sich aktiv für den Artenschutz und vor allem für den <u>Erhalt heimischer Tier- und Pflanzenarten</u> ein.</p>
<p>„Natürlich dürfen auch die wirtschaftlichen Interessen der Jagdgenossenschaften und Gemeinden nicht außer Acht gelassen werden,“ so eine ÖDP-Sprecherin, „aber gerade <u>durch eine Verpachtung an auswärtige Bieter geht die regionale Wertschöpfung verloren!“ </u></p>
<p><u>Lokale Jäger sind traditionell auch eng in die Gemeinden eingebunden, unterstützen regionale Betriebe und übernehmen zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben – von der Biotoppflege bis zur Wildunfallhilfe.</u></p>
<p>"Viele Gemeinden und private Waldbesitzer wissen gar nicht, wieviel Wertverlust ihnen durch Verbiss und Schäle auf lange Sicht in ihrem Wald tatsächlich entsteht und in der Regel nicht komplett ersetzt wird,“ erklärt der Forstsachverständige Andreas Matt. „Daher ist es oft viel wirtschaftlicher, einen Pächter zu nehmen, der den Wildbestand wirklich unter Kontrolle hat, selbst wenn ein anderer kurzfristig höhere Pachteinnahmen verspricht.“</p>
<p><u>Die ÖDP hofft, dass das im Volksfreund-Artikel benannte Beispiel aus der Gemeinde Plein keine Schule macht und in Zukunft <strong>achtsam zwischen kurzfristigem Profit und langfristigen Folgen für Mensch und Natur abgewogen wird - zugunsten des Gemeinwohls.</strong></u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Tierschutz</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123125</guid>
                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP übergibt Bücherspende an KITA</title>
                        <link>https://www.oedp-rhein-hunsrueck.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-uebergibt-buecherspende-an-kita</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Papiertonne gerettet und einem guten Zweck gespendet. ÖDP Kreisvorsitzender, Dr. Achim Baumgarten, übergibt eine Kinderbuchspende an die Leitung der Kita Simsalabim, Ina Weber.<br /> Eine Buchhandlung wird geschlossen und die Bücher landen in der Papiertonne – dies hat die ÖDP verhindert und viele Kinderbücher der Kita in Simmern gespendet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Bildung und Schulen</category>
                            
                                <category>Soziales und Gesundheit</category>
                            
                                <category>Wirtschaft und Gewerbe</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-123024</guid>
                        <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 17:58:41 +0100</pubDate>
                        <title>Kerosinsteuer jetzt: Für Klima, Gesundheit und ein faires Wirtschaftssystem</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/kerosinsteuer-jetzt-fuer-klima-gesundheit-und-ein</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angesichts der Klimakrise fordert die ÖDP-Trier, eine wirksame Kerosinsteuer auf Bundes- und EU-Ebene einzuführen.</strong></p>
<p>„Der Flugverkehr bleibt einer der am stärksten wachsenden Emittenten von Treibhausgasen – und gleichzeitig das meist subventionierte Verkehrsmittel. Während Bahn- und Busunternehmen Energie‑ und Mehrwertsteuer zahlen, bleibt fossiles Kerosin weiterhin steuerfrei. Das ist weder ökologisch noch sozial vertretbar, vor allem auch in einer eher ländlich geprägten Region wie Trier, die besonders auf den ÖPNV angewiesen ist.“ so eine ÖDP-Sprecherin.</p>
<p>Durchgreifende Maßnahmen zur Verringerung der Flugaktivitäten würden nicht nur den CO₂-Ausstoß senken, sondern auch die <strong>Belastung durch Ultrafeinstaub und Stickoxide </strong>– Schadstoffe, die nachweislich Herz-Kreislauf- und Atemwegs-Erkrankungen (z.B. Asthma) begünstigen.</p>
<p>Weniger Flugverkehr bedeutet auch weniger <strong>Lärmbelastung</strong> für Millionen Menschen - nicht nur in Flughafennähe. (s.a.<strong>“Externe Effekte“</strong>)</p>
<p><u>Die Steuer wäre zudem ein entscheidender Hebel, um Forschung zu Innovationen im Bereich nachhaltiger Flugtreibstoffe voranzutreiben</u>, wie z.B. beim <strong>Fraunhofer-IKTS</strong>:</p>
<p><a href="https://www.ikts.fraunhofer.de/de/industrieloesungen/luft_und_raumfahrt/nachhaltige-flugkraftstoffe-SAF.html ">https://www.ikts.fraunhofer.de/de/industrieloesungen/luft_und_raumfahrt/nachhaltige-flugkraftstoffe-SAF.html </a></p>
<p>Doch solange fossiles Kerosin künstlich billig bleibt, fehlt jeder Anreiz für die Branche, klimafreundliche Alternativen zu entwickeln.</p>
<p>Eine Kerosinsteuer ist keineswegs rechtlich ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Seit 2003 erlaubt EU-Recht</strong> ausdrücklich die Besteuerung von Kerosin auf Inlandsflügen und – bei bilateralen Vereinbarungen (Intra-EU-Flüge) – auch auf internationalen Flügen innerhalb der EU.</p>
<p>Doch für die Einführung einer EU-weiten Steuer wird Einstimmigkeit benötigt – ein extrem hohes Hindernis.</p>
<p>Die Luftfahrtbranche profitiert seit Jahrzehnten von einer Steuerbefreiung, die laut Berichten noch bis 2043 fortbestehen könnte und ein Merkmal von Ungerechtigkeit im Verkehrssektor darstellt.</p>
<p>Auch das <strong>EU-Fit for 55‑Paket </strong>(ein umfassendes Klimagesetzespaket), das die Emissionen bis 2030 um 55 % senken soll und u. a. eine Reform der Energiesteuerrichtlinie vorsieht – inklusive der Möglichkeit, fossiles Kerosin künftig zu besteuern, steht wieder zur Diskussion.</p>
<p><u>In Deutschland jedoch wäre die Einführung nicht nur rechtlich machbar, sondern auch finanziell attraktiv: Eine Kerosinsteuer würde dem Staat jährlich mehrere hundert Millionen Euro einbringen. Geld, das dringend benötigt wird, um klimafreundliche Mobilität auszubauen. </u></p>
<p>Die Bundesregierung hatte ursprünglich geplant, 2024 eine nationale Kerosinsteuer einzuführen. Doch in letzter Minute wurde der Vorschlag fallengelassen – zugunsten einer Erhöhung der Luftverkehrsabgabe, die- auf den Ticketpreis aufgeschlagen- den Hauptverursacher quasi schadlos lässt und deren Lenkungswirkung völlig unzureichend ist.</p>
<p>Diese Entscheidung zeigt, wie stark wirtschaftliche Interessen der Luftfahrtbranche weiterhin die politische Agenda bestimmen. Statt mutige Schritte zu gehen, setzt die Politik auf kosmetische Maßnahmen, die das Grundproblem nicht lösen.</p>
<p><strong>Die ÖDP-Trier fordert</strong>:</p>
<p>Eine Kerosinsteuer zügig einzuführen, beginnend mit Inlandsflügen und EU‑weiten bilateralen Vereinbarungen.</p>
<p>Die Einnahmen zweckgebunden in Klima- und umweltfreundliche Mobilität zu investieren, zum Schutz von Luft, Boden und Wasser.</p>
<p>Die Luftfahrtbranche endlich in die Verantwortung zu nehmen, statt sie weiterhin steuerlich zu privilegieren.</p>
<p><u>„Es ist Zeit, dass die Politik den Mut aufbringt, diese längst überfällige Maßnahme umzusetzen. Und es liegt in der Verantwortung jedes Bürgers, durch Reduzierung von Freizeitflügen einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, so der Appell der Trierer ÖDP.</u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                                <category>Verkehr</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122989</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 10:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kürzung des Rosenmontagsumzugs 2026</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/kuerzung-des-rosenmontagsumzugs-2026</link>
                        <description>ÖDP-Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee bezieht Stellung</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verantwortlichen haben beschlossen, den Rosenmontagsumzug aus Sicherheits-, Logistik- und Attraktivitätsgründen bedeutend zu kürzen. Diese Entscheidung wurde bereits breit diskutiert und medial begleitet. Dennoch bleiben offene Fragen, insbesondere für jene, die sich zum Teil seit über 30 Jahren aktiv am Umzug beteiligen.<br /> <br /> ÖDP-Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee greift dieses Thema auf und bittet darum, die Streichungen nach den Erfahrungen in diesem Jahr erneut zu prüfen. Ziel ist es, gemeinsam offene Fragen und mögliche Lösungen, insbesondere mit den betroffenen Vereinen und Institutionen aus Mainz zu erörtern. Dazu zählen unter anderem die Bäcker- und Metzgerinnung, Mainzer Winzer, Bootsschulen, der Mainzer Ruderverein, Guggemusik Meenzer Rhoigeister, das Mundart-Theater Meenzer Rhoiadel, sowie die Industrie- und Handelskammer, deren diesjähriges Jubiläum zudem leider nicht gewürdigt wurde. <br /> <br /> Die Sozialarbeiterin und Stadträtin der ÖDP Wolf-Rammensee, tätig im Bereich der Jugendarbeit, betont die enorme positive Imagewirkung des Handwerks insgesamt. Sie sieht darin eine große Chance, junge Menschen zu erreichen und für handwerkliche Berufe zu begeistern: „Da kann ich noch so viele Berufsmessen besuchen, doch diese Emotionalität erreiche ich nicht“, betont Wolf-Rammensee. „Hier bei uns in Mainz geht es um Emotionen, und das allein schafft unser Rosenmontagsumzug“, so die Stadträtin weiter. <br />  <br /> Die ÖDP setzt sich dafür ein, den Dialog mit allen Beteiligten zu suchen und die Vielfalt des Rosenmontagsumzugs auch künftig sichtbar zu erhalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122886</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 18:38:44 +0100</pubDate>
                        <title>Europaabgeordnete Manuela Ripa im Bürgerhaus Trier-Nord</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/europaabgeordnete-manuela-ripa-im-buergerhaus-trie</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>MdEP Manuela Ripa folgte am 30.1.26 der Einladung von ANUK e.V. </strong></p>
<p>( Arten-,Natur-,Umwelt,-Klimaschutz)   <a href="https://anuk.info ">https://anuk.info </a></p>
<p>und erklärte, wie es um den Natur-und Artenschutz in Europa steht.</p>
<p>Vor einem interessierten Publikum referierten die Europaabgeordnete und <strong>Matthias Reimann</strong>, 2. Vorsitzender von ANUK e. V.</p>
<p>Ripa befürwortet ausdrücklich das Engagement von ANUK e.V. gegen das Ausbringen bestäuberschädlicher Stoffe, die nachweislich das Artensterben beschleunigen und zahlreiche Krankheiten auch bei uns Menschen verursachen.</p>
<p>Die engagierte Politikerin beklagte Rückschritte bei Naturschutz und sozial-ökologischer Transformation auf europäischer Ebene. <u>Der Green-Deal werde unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus ausgehöhlt.</u></p>
<p>Ripa, die sich als ÖDP-Abgeordnete 2024 bewusst für einen Wechsel von der Grünen/EFA-Fraktion zur Fraktion der konservativen Europäischen Volkspartei entschieden hat, kämpft hier neben Umwelt- und Klimaschutz auch für Tierwohl, eine zukunftsfähige Wirtschaft und gegen Lobbyismus.</p>
<p>Link: <a href="http://manuela-ripa.eu ">manuela-ripa.eu </a></p>
<p><strong>Die Saarländerin sieht das Mercosur-Abkommen zurecht auf dem Prüfstand und kritisiert den “Schlingerkurs“ der Grünen.</strong></p>
<p><u>Matthias Reimann, ebenfalls ÖDP-Politiker und Direktkandidat im Kreis Trier-Saarburg</u>, kämpft mit dem Ziel eines Volksbegehrens seit vielen Jahren dafür, dass die immer noch unterschätzte Gefahr durch Pestizide endlich in das Bewusstsein der rheinland-pfälzischen Bürger eindringt und diese sich zur Wehr setzen.</p>
<p>Die von der Landesregierung bisher praktizierte Strategie der Ausnahmegenehmigungen für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in geschützten Gebieten ist für Reimann nur im Rahmen der Ökologischen Landwirtschaft akzeptabel.</p>
<p>Beide Referenten sind sich einig, dass es <u>eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, den Wandel in dieser Zeit der vielfältigen Krisen zu bewältigen.</u></p>
<p><strong>Jede Investition in Arten-,Klima- und Naturschutz ist eine Investition in eine lebenswerte Zukunft</strong> und es gilt, alle Kräfte zu bündeln.</p>
<p>Ganz im Sinne dieses Fazits wurden, im Anschluss an die Vorträge, die vom Publikum gestellten Fragen ausführlich und richtungsweisend beantwortet. Eine gelungene Veranstaltung, deren Botschaft nachhallt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122848</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 18:58:52 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Vorstand der ÖDP-Trier gewählt</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/neuer-vorstand-der-oedp-trier-gewaehlt</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des ÖDP-Kreisverbands Trier, am 25.1.26, wurden <strong>Andreas Matt</strong>, Inhaber eines Forstsachverständigenbüros in Trier, als Vorsitzender und <strong>Matthias Reimann</strong>, Bürokaufmann aus Rascheid, als stellvertretender Vorsitzender wieder gewählt.</p>
<p>Den Vorstand komplettieren <strong>Monika Graf</strong>, Bibliothekarin aus Trier, als Beisitzerin und <strong>Petra Bernard</strong>, Angestellte aus Mehring, als Pressesprecherin.</p>
<p><u>Über die politische Ausrichtung des ÖDP-Kreisverbandes Trier herrscht weiterhin Klarheit und Einigkeit unter den Mitgliedern: Die sozial-ökologische Transformation hin zu einer Gesellschaft, in der Artenschutz, Klimaschutz und Gemeinwohl im Zentrum stehen, bleibt vorrangiges Ziel. </u></p>
<p>Andreas Matt ist als Forstsachverständiger tagtäglich mit den spürbaren Folgen des Klimawandels konfrontiert. Mit seinem politischen Engagement will er die Menschen in Trier und Trier-Saarburg hierfür sensibilisieren.</p>
<p>Als eine zentrale Aufgabe der Kommunen sieht er die Prävention zum Schutz vor Extremwetterereignissen, Hochwasser und Hitzewellen.</p>
<p>Die ÖDP propagiert hier nachhaltige Konzepte wie das Schwammstadtprinzip und den 5 Stufenplan zum Hochwasserschutz:</p>
<p><a href="https://www.oedp-trier.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_5_Stufen_Hochwasserschutz_e249a9faf5.jpg ">https://www.oedp-trier.de/fileadmin/_processed_/0/b/csm_5_Stufen_Hochwasserschutz_e249a9faf5.jpg </a></p>
<p>Existenziell notwendig ist es auch, unsere Wälder als Garanten und Lieferanten für unser Wohlergehen zu schützen und zu pflegen.</p>
<p>Matthias Reimann hat sich bereits einen Namen gemacht als jemand, der Artenschutz vorlebt. Er setzt sich im Netzwerk Blühende Landschaften für insektenfreundliche Wiesen ein und hat hierfür selbst eine 20.000 m² große Fläche zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Aktuell arbeitet er im Verein ANUK e. V. an einem ungleich größeren Projekt: Der Verein möchte mit einem Volksbegehren den Pestizideinsatz in Rheinland-Pfalz konsequent beschränken.</p>
<p>In den letzten Jahren wurden vom grünen Umweltministerium der Landesregierung zahlreiche Ausnahmegenehmigungen zum Pestizideinsatz auch in Naturschutzgebieten erteilt. Auch die Kontrolle bestehender Regulierungen ist laut Reimann völlig unzureichend. Aus seiner Sicht ist das nicht hinnehmbar und er ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, sich dagegen zur Wehr zu setzen.</p>
<p>Monika Graf und Petra Bernard sehen neben Natur- und Artenschutz die Stärke der ÖDP in den gelebten christlich- humanistischen Werten, die auf das Gemeinwohl in unserer Gesellschaft ausgerichtet sind.</p>
<p>Solidarität zu leben und neue Wege für eine Wirtschaft in regionalen Kreisläufen und ohne Wachstumszwang (Postwachstumsökonomie) zu finden sind zentrale Themen im Grundsatzprogramm der Partei.</p>
<p>Link zum Grundsatzprogramm: <a href="https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm">https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm</a></p>
<p>In diesem Sinne bereiten sich die Mitglieder des Kreisverbandes Trier auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz vor, wo die ÖDP bereits in fast 40 kommunalen Parlamenten vertreten ist.</p>
<p>Link zum Landeswahlprogramm 2026: <a href="https://www.oedp-rlp.de/programm/landeswahlprogramm">https://www.oedp-rlp.de/programm/landeswahlprogramm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Mitgliederversammlung</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-122836</guid>
                        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 14:05:32 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP zur Instabilität im Mainzer Stadtrat</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-zur-instabilitaet-im-mainzer-stadtrat</link>
                        <description>Partei-Wechsel von Giovanni Rappa wirft Fragen über die demokratische Kultur in den führenden Parteien auf</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtratsmitglieder Dr. Claudius Moseler und Dagmar Wolf-Rammensee von der ÖDP sind zutiefst besorgt über die herrschende demokratische Kultur in den führenden Parteien des Mainzer Stadtrats. Nach der Bildung der Kenia-Koalition aus Grünen, CDU und SPD hätte man eigentlich annehmen können, dass aufgrund dessen, dass es bei Mehrheitsfraktionen nicht auf alle Stimmen ankommt, die Debatten im Stadtrat lebendiger würden.<br /> <br /> Offenbar ist aber das Gegenteil der Fall: „Anscheinend dominieren hier immer noch jahrzehntelange festgefahrene Strukturen mit Meinungsvorgaben“, kritisiert die ÖDP-Politikerin Wolf-Rammensee. „Wir sind darüber besorgt, dass in einer großen demokratischen Volkspartei der demokratische Diskurs nicht mehr möglich ist und damit ein Stadtratsmitglied kapituliert und die Partei wechselt. Ob er in der CDU möglicherweise ähnliche Erfahrungen machen wird, bleibt offen. In diesem Fall ist es auch erschütternd, dass man in der SPD nicht offen über die Probleme der Inneren Sicherheit debattieren darf“, so ÖDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Claudius Moseler.<br /> <br /> „Manche meinen, es sei grundsätzlich politisch schädlich, wenn man innerhalb einer Partei unterschiedliche Meinungen hat und einen demokratischen Diskurs führt“, bedauert Dagmar Wolf-Rammensee weiter. In allen großen Parteien zeichnet sich nach wie vor das Bild eines Fraktionszwangs bis hin zum Koalitionszwang dahingehend ab, die eigene Meinung nicht nach außen tragen zu können, sondern sich der Vorgabe der Parteien unterordnen zu müssen. Nach Auffassung der ÖDP ist ein solches Verhalten aber Wasser auf die Mühlen von Extremisten.<br /> Fraktionsvorsitzender Moseler zeigt sich ferner besorgt über die Instabilität im Mainzer Stadtrat, denn nun müssen vermutlich schon zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Monaten die Ausschüsse neu gewählt werden. Auch die Besetzung der Dezernentenposten im Stadtvorstand wurde in Windeseile von den Kenia-Koalitionären durchgeführt, inklusive der bekannten Wahlwiederholung beim ehrenamtlichen Baudezernat. „Auch das stand dem Stadtrat nicht gut zu Gesicht. Hier hätte man deutlich sorgfältiger arbeiten müssen“, so die ÖDP-Stadtratsmitglieder.<br /> <br /> Auch wurde ein weiterer Dezernatsposten im Stadtvorstand geschaffen, damit die beteiligten Koalitions-Parteien alle „gut versorgt“ werden. Hier hat sich die ÖDP klar dagegen positioniert.<br /> <br /> Zu einer weiteren „Hängepartie“ scheint sich auch die Besetzung der Wohnbau-Geschäftsführerposten mit vielen weiteren Spekulationen zu entwickeln: „Hier würde es der Stadt gut anstehen, neben den entsprechenden Ausschreibungen keine Besetzung nach Parteibuch vorzunehmen, sondern eine bundesweite Besten-Auslese vorzunehmen“, so Wolf-Rammensee. „Das könnte auch die stadtnahen Gesellschaften in Mainz fachlich und wirtschaftlich weiterbringen.“ Solche parteieninternen „Sprungbretter“ und Stellenvergaben an „Parteifreunde und -freundinnen“, welche auch auf Bundesebene zu beobachten sind , gefährden sowohl unsere Volkswirtschaft sowie letztendlich das Vertrauen in unsere Demokratie!<br /> <br /> Fazit: Mit Koalitions-, Fraktions- und Meinungszwang kann man keine demokratische Partei führen, davon sind die beiden ÖDP-Stadträte überzeugt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 19:03:11 +0100</pubDate>
                        <title>Steigende Nachfrage - aber kein Grund zur Freude:       ÖDP-Trier beklagt Gefährdung des Ökolandbaus </title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/steigende-nachfrage-aber-kein-grund-zur-freude-oed</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kombination aus <strong>Rückschritten auf EU-Ebene,</strong> nationalen Unsicherheiten und steigendem Preis- und Kostendruck führt dazu, dass Bio‑Landwirte in Deutschland trotz wachsender Nachfrage zunehmend in wirtschaftliche Not geraten.</p>
<p>So etwa die Hof-am-Weiher-AG/Öko-Marktgemeinschaft Saar-Pfalz-Hunsrück, die unter anderem einen Trierer Biomarkt mit frischem regionalem Gemüse und Obst beliefert.</p>
<p><a href="https://hof-am-weiher.de/solidarbeitrag/solidarbeitrag.html ">https://hof-am-weiher.de/solidarbeitrag/solidarbeitrag.html </a></p>
<p>Die politischen Rahmenbedingungen, die eigentlich den Ökolandbau stärken sollten, erzeugen derzeit eher Verunsicherung – mit realen Folgen für Investitionen, Umstellungsbereitschaft und die langfristige Stabilität der Branche.</p>
<p>Dies dokumentiert der<strong> „Kritische Agrarbericht“</strong>.</p>
<p><a href="https://kritischer-agrarbericht.de/ ">https://kritischer-agrarbericht.de/ </a></p>
<p>„Ökologische Ambitionen der <strong>EU-GAP</strong>(Gemeinsame Agrarpolitik) bei Umwelt- und Ökostandards werden unter dem Label “Bürokratieabbau“ zurückgenommen oder infrage gestellt,“ so eine Sprecherin der ÖDP-Trier. „Flächenbezogene Direktzahlungen bleiben unangetastet, und damit stützt die EU weiterhin ein System, das große Flächen statt ökologische Leistungen belohnt.“</p>
<p>Umweltverbände warnen, dass mühsam erreichte Fortschritte der letzten 15–20 Jahre wieder verloren gehen könnten. <u>Zentrale Errungenschaften für Biodiversität, Wasserqualität und Tierwohl werden zurückgefahren und damit Natur- und Klimaschutzziele gefährdet.</u></p>
<p>Die Politischen Signale sind widersprüchlich:</p>
<p>Einerseits gibt es viel Lob für den Ökolandbau, und andererseits geht durch das Verschieben von Gesetzesvorhaben und das Kürzen finanzieller Mittel viel Vertrauen in die Politik verloren. Die Folgen für Bio‑Landwirte in Deutschland sind laut Kritischem Agrarbericht fatal: Steigende Wirtschaftliche Belastung und fehlende Investitionsanreize führen zu einem stagnierenden Angebot der Landwirte bei gleichzeitig steigender Nachfrage der Verbraucher.</p>
<p>Verbände warnen, dass heimische Bio‑Rohware knapp wird, weil zu wenige Betriebe umstellen und manche sogar aufgeben. Die Folge wären Importe aus Ländern mit teils niedrigen Standards und unsicheren Lieferketten.</p>
<p>“Viele heimische Bio‑Betriebe haben in Tierwohl, Umweltmaßnahmen und regionale Wertschöpfung investiert – genau diese Betriebe sind laut Verbänden besonders betroffen von den Rückschritten,“ erklärt der 2. Vorsitzende der ÖDP-Trier, Matthias Reimann. „Unsere Landwirte brauchen Planungssicherheit und Förderung dort, wo nachhaltige Umwelt- und Klimaziele in Balance zur Ernährungssicherheit stehen.“</p>
<p>Kleinere Höfe tragen die ökologische Vielfalt, durch ihr Bemühungen um Biodiversität, Artenschutz und wechselnde Fruchtfolgen. Doch diese Maßnahmen sind arbeits- und kostenintensiv, und gleichzeitig können Preisschwankungen am Markt schlechter abgefedert werden. Investitionen in Öko‑Stallungen, regionale Verarbeitung und Direktvermarktung sind finanziell riskant. Doch Förderprogramme sind oft bürokratisch und schwer zu durchschauen, wodurch langfristige Planungen erschwert werden.</p>
<p>Der riesige <strong>EU-GAP-Förderrahmen</strong> ist ein Mix aus Agrar-, Umwelt- und Strukturpolitik, der bereits in den 1960er Jahren geschaffen wurde, um die Versorgung zu sichern, Einkommen zu stabilisieren und nachhaltige Bewirtschaftung zu fördern.</p>
<p><u>In der Realität bleiben Reformen hinter wissenschaftlichen Empfehlungen zurück, Umwelt- und Klimaziele werden vernachlässigt und Großkonzerne profitieren überproportional.</u></p>
<p>„Hier sind Politik und Gesellschaft gleichermaßen gefordert. Deutschland sollte sich in Brüssel klar für höhere Umweltstandards und eine ökologische Ausrichtung der GAP einsetzen! Wer nachhaltig wirtschaftet muss belohnt werden. Aber auch der Rückhalt in der Bevölkerung für regionale ökologische Wirtschaftskreisläufe kann entscheidend zum Wandel beitragen.“</p>
<p><a href="https://www.oedp-rlp.de/programm/landeswahlprogramm">https://www.oedp-rlp.de/programm/landeswahlprogramm</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Landwirtschaft / Gentechnik</category>
                            
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122381</guid>
                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 12:04:34 +0100</pubDate>
                        <title>Abschwächung der EU‑Entwaldungsverordnung gefährdet nachhaltige Transformation</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/abschwaechung-der-eu-entwaldungsverordnung-gefaehr</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europäische Parlament hat eine überarbeitete und zeitlich angepasste Fassung der EU‑Entwaldungsverordnung (EUDR) verabschiedet.</p>
<p>Die vorgenommenen <strong>Änderungen </strong>– darunter die Einschränkung der vollständigen Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen –<strong> schwächen zentrale Instrumente im Kampf gegen Entwaldung, Klimaerwärmung und Artenverlust.</strong></p>
<p>„Die Transformation hin zu einer ganzheitlich nachhaltigen Wirtschaft erfordert klare Leitplanken von Seiten der Politik, kein ständiges Hin- und Her von Ankündigungen und Rückziehern,“ ist Andreas Matt, Vorsitzender des Landesverbandes Freier Förster und Vorsitzender der ÖDP Trier, überzeugt. „Während viele Unternehmen in Europa bereits erhebliche Investitionen in transparente Lieferketten, digitale Rückverfolgungssysteme und Zertifizierungen getätigt haben, profitieren nun vor allem jene, die bislang auf Verzögerung gesetzt haben.“</p>
<p>Die Verwässerung der EU-Verordnung führt dazu, dass billige Importe aus Regionen mit unklaren oder riskanten Entwaldungspraktiken leichter auf den europäischen Markt gelangen.</p>
<p><u>Für nachhaltig wirtschaftende Forstbetriebe – insbesondere in waldreichen Regionen wie Rheinland‑Pfalz – entsteht dadurch ein massiver Wettbewerbsnachteil und Investitionen in Transparenz und Digitalisierung verlieren an Wert. </u></p>
<p>Viele Forstbetriebe in Rheinland‑Pfalz haben in den vergangenen Jahren stark in klimaresiliente Wälder, nachhaltige Bewirtschaftung und regionale Wertschöpfung investiert. Zu den Maßnahmen gehören Zertifizierungen genauso wie detaillierte Dokumentationen der Waldbewirtschaftung, Nachhaltigkeitsberichte oder auch die digitale Erfassung des eingeschlagenen Holzes.</p>
<p>„Die Forstwirtschaft ist eine Branche, die über Generationen plant und handelt. Verzögerungen der Maßnahmen gegen globale Entwaldung verschärfen die Klimakrise – deren Folgen die Wälder in Rheinland‑Pfalz bereits heute deutlich spüren: Dürre, Borkenkäferbefall und Waldbrandrisiken nehmen weiter zu,“ ist Andreas Matt überzeugt.</p>
<p>„Es ist sinnvoll und notwendig, gesetzliche Vorgaben so zu gestalten, dass gerade kleinere Marktteilnehmer nicht durch ausufernde Dokumentationspflichten übermäßig belastet werden. Doch das darf nicht zu einer generellen Absenkung der Standards führen. Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn klare Regeln gelten und verantwortungsvolles Wirtschaften gefördert wird.“</p>
<p><u>„Entbürokratisierung ist wichtig – aber nicht auf Kosten unserer Wälder.“ Die ÖDP EU-Abgeordnete Manuela Ripa zeigt sich ebenfalls enttäuscht über die Entwicklung, die „das Vertrauen in den Europäischen Green-Deal beeinträchtigen kann und grundsätzliche Fragen zur Verlässlichkeit der europäischen Politik aufwirft.“</u></p>
<p><strong>Die ÖDP stellt sich den drängenden Herausforderungen unserer Zeit: dem fortschreitenden Klimawandel, dem krisenhaften ökonomischen Wandel, den gesellschaftlichen, kulturellen und ethischen Umbrüchen und nicht zuletzt den damit einhergehenden veränderten Anforderungen an die Menschen.</strong></p>
<p><a href="https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm/das-fundament-der-oedp">https://www.oedp.de/programm/grundsatzprogramm/das-fundament-der-oedp</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Außenpolitik / Europa</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122224</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 12:12:02 +0100</pubDate>
                        <title>Ein Fehler im System</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/ein-fehler-im-system</link>
                        <description>Glyphosat-Studie zurückgezogen – ÖDP Trier fordert generelles Verbot und warnt vor systemischen Interessenskonflikten
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Rückzug einer zentralen Glyphosat-Studie durch den Fachverlag Elsevier</strong> entlarvt die jahrzehntelange <u>Einflussnahme von Monsanto/Bayer auf die wissenschaftliche und politische Bewertung des Totalherbizids. </u></p>
<p>Besonders brisant: Bereits 2017 belegten interne Mails in US-Gerichtsverfahren die fehlende Unabhängigkeit der Studie. Trotzdem blieb sie bis heute eine der meistzitierten Quellen für Behörden und Industrie.</p>
<p>„Das zeigt ein strukturelles Problem“, erklärt Matthias Reimann, Artenschützer und zweiter Vorsitzender der ÖDP Trier. „Wenn industrienahe Studien trotz belegter Zweifel weiter als Grundlage für Zulassungen dienen, ist das nicht nur bei Glyphosat gefährlich. Wir müssen davon ausgehen, dass ähnliche Interessensverstrickungen auch bei anderen Chemikalien bestehen.“</p>
<p><strong>Glyphosat ist ein Totalherbizid, das nahezu alle Grünpflanzen vernichtet.</strong> Damit zerstört es nicht nur unerwünschte Beikräuter, sondern auch die Lebensgrundlage von Insekten, Vögeln und Kleintieren. Die Folgen sind gravierend: Rückgang der Artenvielfalt, Verlust von Bestäubern, Gefährdung ganzer Ökosysteme.</p>
<p>Für den Menschen bedeutet der Einsatz ein erhöhtes Risiko, da Glyphosat von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird und in den USA bereits milliardenschwere Schadensersatzprozesse gegen Bayer/Monsanto geführt wurden.</p>
<p><u>Trotzdem erklärt das Bundesamt für Risikobewertung das Herbizid bei sachgemäßer Verwendung als unbedenklich.</u></p>
<p><strong>Die ÖDP fordert daher ein generelles Verbot von Glyphosat.</strong></p>
<p>Gleichzeitig setzt sich Matthias Reimann mit einer Volksinitiative in Rheinland- Pfalz dafür ein, dass Naturschutzgebiete grundsätzlich frei von Pestiziden bleiben. Nur so können Schutzräume ihrer Aufgabe gerecht werden: Rückzugsorte für Artenvielfalt und gesunde Lebensräume für kommende Generationen.</p>
<p><u>Der Fall Glyphosat ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines größeren Problems.</u></p>
<p>Schon bei Neonikotinoiden wurden die Gefahren für Bienen lange heruntergespielt, bei PFAS-Chemikalien („Ewigkeitsgifte“) verschleierten Hersteller früh bekannte Risiken, und bei Asbest dauerte es Jahrzehnte, bis die tödlichen Folgen anerkannt wurden.</p>
<p>Der<strong> renommierte deutsche Toxikologe Dr.Peter Clausing </strong>setzt sich seit Jahren mit dem Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) e.V. für strengere Regulierungen und ein Exportverbot hochgefährlicher Pestizide aus Deutschland ein.</p>
<p><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1029056/Stellungnahme-SV-Dr-Peter-Clausing.pdf ">https://www.bundestag.de/resource/blob/1029056/Stellungnahme-SV-Dr-Peter-Clausing.pdf </a></p>
<p>Organisationen wie<strong> foodwatch </strong>und das <strong>Umweltinstitut München e.V.</strong> schlagen Alarm:</p>
<p>Im Rahmen eines sogenannten „Omnibus“-Pakets hat die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf eingebracht, der unbefristete Genehmigungen, längere Laufzeiten und verlängerte Aufbrauchfristen für gefährliche Pestizide vorsieht. Nur die Abgeordneten im Europäischen Parlament und die Vertreter unserer Bundesregierung im Europäischen Rat können dies noch verhindern - im Januar 26 erfolgt die Abstimmung.</p>
<p>Immer wieder zeigt sich: Wenn wirtschaftliche Interessen die Wissenschaft dominieren, zahlen Mensch und Natur den Preis. <u>Die ÖDP Trier fordert deshalb Transparenz, unabhängige Forschung und konsequente Verbote – damit unsere Gesundheit und die Artenvielfalt nicht länger Spielball der Chemieindustrie bleiben.</u></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Umwelt</category>
                            
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122149</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 18:41:48 +0100</pubDate>
                        <title>Keine Frohe Botschaft für die Ärmsten der Welt</title>
                        <link>https://www.oedp-trier.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/keine-frohe-botschaft-fuer-die-aermsten-der-welt</link>
                        <description>Strategie des Auswärtigen Amts widerspricht christlich-humanistischen Werten
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Trier verurteilt die Entscheidung der Bundesregierung, die bereits für den Haushalt 2025 beschlossene Kürzung für humanitäre Hilfe auch für den Haushalt 2026 beizubehalten. </strong></p>
<p>Die vom Auswärtigen Amt seit 2024 propagierte angebliche „Strategie zu mehr Effizienz“ entlarvt sich bei näherem Hinsehen als ein Versuch, massive Einsparungen sprachlich zu kaschieren. In Wahrheit bedeutet diese Politik eine Schwächung der Hilfe für Menschen in akuter Not.</p>
<p>„Wer inmitten der größten humanitären Krise weltweit von Bedarfsorientierung und Flexibilität spricht, verschleiert die Realität: Es geht nicht um kluge Mittelverwendung, sondern schlicht um eine Reduzierung von Hilfsleistungen“, erklären Monika Graf und Petra Bernard vom ÖDP-Kreisverband Trier. „Dieser Sparkurs auf Kosten der Ärmsten in der Welt ist falsch und widerspricht unseren christlich-humanistischen Werten und auch den Grundsätzen, auf die sich das Auswärtige Amt auf seiner Homepage beruft.“</p>
<p><strong>Diese Kritik wird von zahlreichen Stimmen geteilt: </strong></p>
<p>Der <strong>UNHCR </strong>warnt, dass durch die Kürzungen Schutzprogramme und lebenswichtige Versorgung gefährdet werden. <strong>VENRO</strong>, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe, spricht von einem „Schock“ und Millionen gefährdeter Menschenleben.</p>
<p><a href="https://venro.org/presse/detail/global-humanitarian-overview-hunderte-millionen-menschen-auf-humanitaere-hilfe-angewiesen-trotz-schoengerechneter-zahlen ">https://venro.org/presse/detail/global-humanitarian-overview-hunderte-millionen-menschen-auf-humanitaere-hilfe-angewiesen-trotz-schoengerechneter-zahlen </a></p>
<p><u>Gemeinsam mit 88 weiteren NGOs ruft VENRO Regierungen zum Handeln auf: </u></p>
<p><a href="https://venro.org/ueber-venro/aktuelles/detail/collective-ngo-statement-on-release-of-the-2026-global-humanitarian-overview ">https://venro.org/ueber-venro/aktuelles/detail/collective-ngo-statement-on-release-of-the-2026-global-humanitarian-overview</a></p>
<p><strong>Selbst aus Regierungskreisen kommt Kritik: </strong></p>
<p>Die CDU-Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, erinnert an die Folgen unzureichender Hilfe vor Ort in Syrien 2013, als viele Geflüchtete weiterzogen.</p>
<p>Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Adis Ahmetovic sieht die mangelnde Bereitschaft zur Stabilisierung und Unterstützung als eine der Ursachen für die Fluchtbewegungen auf dem Afrikanischen Kontinent.</p>
<p><u>Die Ökologisch demokratische Partei fordert angesichts weltweiter Extremsituationen und gerade angesichts des Wegfalls US-amerikanischer Hilfen eine Wiederherstellung der humanitären Hilfe auf das Niveau von 2024 und die Festlegung einer Quote im Bundeshaushalt</u>.</p>
<p>Multilaterale Programme internationaler Organisationen wie UNHCR, die direkt vor Ort wirken, müssen verbindlich unterstützt werden, und die Mittelverwendung soll für die Bürger der Bundesrepublik transparent sein, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken.</p>
<p>Ein jährlicher öffentlicher Rechenschaftsbericht muss verpflichtend sein, sowie auch eine regelmäßige Kontrolle und Evaluierung durch eine unabhängige Instanz, die nicht mit der Regierung und dem Parlament verbunden oder davon abhängig ist.</p>
<p><strong>Persönliches Wort aus der ÖDP Trier: </strong></p>
<p>„Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit erinnern wir uns daran, dass die Geburt Christi ein Zeichen der Hoffnung für die Schwachen und Bedürftigen war. Der christliche Weihnachtsgedanke ruft uns dazu auf, Mitmenschlichkeit über ökonomische Ziele zu stellen. Wir appellieren daher eindringlich an die Bundesregierung, diesen Geist ernst zu nehmen und die humanitäre Hilfe wieder zu stärken. In einer Welt voller Krisen ist Solidarität das stärkste Geschenk, das wir machen können.“</p>
<p><strong>Hinweis: Armut gibt es auch in deiner Nachbarschaft.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122135</guid>
                        <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 14:19:54 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP: Claudius Moseler bleibt Kreisvorsitzender</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-claudius-moseler-bleibt-kreisvorsitzender</link>
                        <description>„Kenia-Koalition der negativen Ergebnisse“</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat einen neuen Kreisvorstand gewählt. Dr. Claudius Moseler, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und Ortsvorsteher von Marienborn, bleibt weiterhin für zwei Jahre Kreisvorsitzender der ÖDP in Mainz.<br /> <br /> Moseler zog in seinem Rechenschaftsbericht Bilanz über die vergangene Wahlperiode, die nahezu komplett von Wahlen geprägt war. Es fanden Kommunal-, Europa-, Bundestags- und die Vorbereitung zur Landtagswahl statt. Auf allen Ebenen hat sich die ÖDP engagiert. Bei der Kommunalwahl konnte die Partei wieder in Fraktionsstärke in den Stadtrat einziehen und gewann 14 Ortsbeiratsmandate in 11 Mainzer Stadtteilen. Ebenso gewann ÖDP-Kandidat Moseler erneut die Ortsvorsteherwahl in Marienborn.<br /> <br /> Weiterhin kritisierten Moseler und seine Stadtratskollegin Dagmar Wolf-Rammensee die Kenia-Koalition aus Grünen, CDU und SPD im Stadtrat scharf als „Koalition der negativen Ergebnisse“: Der Haushalt ist im Minus, die Innenstadt blutet aus und die dringend notwendige Umsetzung der Verpackungssteuer wird boykottiert. Bei der Neuverteilung der Dezernate wurde unnötigerweise ein neuer, zusätzlicher Dezernatsposten im Stadtvorstand geschaffen. „Daher drängen wir nun auf die Einsparung eines Dezernates“, betonte Moseler. „Das Sparen muss an der Stadtspitze beginnen.“ Moseler lobte hingegen die Zusammenarbeit in der kleinen, aber geschlossenen demokratischen Opposition, um der übergroßen Kenia-Koalition konstruktive Kritik entgegenzusetzen. „Wir werden auch die konstruktive Zusammenarbeit im Stadtrat mit dem parteilosen Oberbürgermeister Nino Haase fortsetzen.“<br /> <br /> Für den aktuellen Vorstand konnten wieder junge Mitglieder gewonnen werden. „Klar ist aber, dass wir noch mehr neue und auch junge Menschen für unsere Arbeit gewinnen müssen. Diese Chance müssen wir vor allem jetzt bei der Landtagswahl im März 2026 nutzen. Wir laden alle interessierten Menschen ein, sich bei der ÖDP zu engagieren, um die politische Mitte in Mainz zu stärken.“<br /> <br /> Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Klaus Wilhelm (Oberstadt), Stadtratsmitglied Dagmar Wolf-Rammensee (Oberstadt) und Wilhelm Schild (Bretzenheim) wiedergewählt. Schatzmeister wurde Stefan Lonz, neuer Schriftführer ist Max Rammensee, aktueller Ortsvorsteherkandidat der ÖDP in der Oberstadt. Als Beisitzer wurden Dr. Gitta Weber (Weisenau) und Andrea Steffen-Boxhorn (Marienborn) bestätigt. Neue Beisitzer sind Jonas Helf (Neustadt), Lars Weber (Marienborn) und Prof. Dr. Felix Leinen (Hechtsheim).<br /> <br /> Claudius Moseler dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern Ulrich Frings, Elke Hartje, Lukas Leinen und Philipp Spancken für ihre gute Mitarbeit. Sie werden der ÖDP weiterhin in anderen Funktionen erhalten bleiben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-122116</guid>
                        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 15:18:18 +0100</pubDate>
                        <title>ÖDP nominiert Max Rammensee für das Amt des Ortsvorstehers in der Oberstadt</title>
                        <link>https://www.oedp-mainz.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-nominiert-max-rammensee-fuer-das-amt-des-orts</link>
                        <description>Verkehrssicherheit, lokale Infrastruktur und Bürgerbeteiligung als Schwerpunkthemen</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Oberstadt. Die ÖDP hat für die am 8. März anstehende Ortsvorsteherwahl in der Mainzer Oberstadt den 26jährigen Max Rammensee gewählt. Rammensee studiert International Management und hat bereits bei der Kommunalwahl 2024 für den Ortsbeirat Oberstadt kandidiert. ÖDP-Kreisvorsitzender Dr. Claudius Moseler freut sich über diese Nominierung, denn damit ist nun endlich der erste Kandidat aus den Reihen der Stadtratsopposition am Start. „Außerdem präsentieren wir hier einen jungen Kandidaten, der sogleich aus einer sehr politischen Familie stammt“, betont Moseler.<br /> <br /> Rammensee möchte sich im Stadtteil Oberstadt grundsätzlich für sichere Schulwege einsetzen – so beispielsweise im Bereich des Gutenberg-Gymnasiums. „Wir brauchen eine sichere Mobilität für alle in unserem Stadtteil.“ Dazu gehört für ihn der Ausbau von Radwegen, die Reparatur von Gehwegen sowie bessere ÖPNV-Anbindungen zwischen der Oberstadt und z.B. Richtung Mombach/Gonsenheim.<br /> <br /> Wichtig ist dem ÖDP-Kandidaten zudem die Stärkung der lokalen Infrastruktur. Die Oberstadt braucht z.B. an geeigneter Stelle einen saisonalen Markt für frische Lebensmittel, aber auch eine gezielte Unterstützung bei der Ansiedlung von kleinen lokalen Geschäften und Cafés mit Unterstützung durch die städtische Wirtschaftsförderung. Rammensee möchte auch die Qualität der vorhandenen Grünflächen verbessern, z.B. durch mehr Bänke, bessere Beleuchtung oder mehr Sauberkeit. Ferner muss der Nachverdichtung und dem damit verbundenen Verlust von Grünflächen Einhalt geboten werden.<br /> <br /> In der Oberstadt muss es nach Meinung von Max Rammensee mehr Bürgergespräche zwischen Ortsvorsteher, Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern geben. „Ein Mittel dazu wären Einwohnerversammlungen, die in der Gemeindeordnung vorgesehen sind“, so Rammensee. Außerdem stehen in der Oberstadt wichtige Bauprojekte an, die mehr Transparenz brauchen, so die Bebauung der GfZ-Kaserne.<br /> <br /> Die ÖDP ist in den letzten Wahlperioden kontinuierlich im Ortsbeirat vertreten und sieht nun gute Chancen, für die bisherigen Kandidaten der „Kenia-Koalition“ mit der Kandidatur von Max Rammensee den Wahlkampf spannender zu machen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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